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Multimilliardär Adolf Merckle

redet offenbar über Staatshilfe

Stuttgart - Der Ulmer Milliardär Adolf Merckle, der mit einer Spekulation auf sinkende VW-Kurse mehr als eine Milliarde Euro verzockt hat, hat am Dienstag ein Gespräch mit dem baden-württembergischen Wirtschaftsminister Ernst Pfister (FDP) geführt. In dem Gespräch ging es offenbar um das Thema einer möglichen Staatshilfe für Merckle. Das geht indirekt aus einer Stellungnahme Pfisters hervor. Der sagte nach dem Gespräch, an dem auch Banken beteiligt waren, ein Antrag auf eine Landesbürgschaft sei nicht gestellt worden. Offenkundig ging es aber um das Thema. „Wir sind zuversichtlich, dass Banken und das Unternehmen eine tragfähige Lösung finden“, sagte Pfister. Auch Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) äußerte sich plötzlich zum Thema Staatshilfe für Merckle. Vor einer Unterstützung des Firmenimperiums durch eine Landesbank oder eine Bürgschaft solle das Privatvermögen geprüft werden, sagte Oettinger. Er sei nicht bereit, Monopoly zu spielen. Merckle gehört unter anderem der größte deutsche Generikahersteller Ratiopharm und der größte deutsche Baustoffhersteller Heidelberg Cement. Insgesamt hat die Firmengruppe laut „Handelsblatt“ 16 Milliarden Euro Schulden. AP

Französischer Abgeordneter

erschießt Geliebte und sich selbst

Thionville - Ein Abgeordneter der französischen Nationalversammlung hat sei ne Geliebte und dann sich selbst erschossen. Der 65-jährige Jean-Marie Demange von Sarkozys UMP beging die Bluttat im ostfranzösischen Thionville. Der Politiker litt sehr unter seiner Niederlage bei der Bürgermeisterwahl. Die Bevölkerung hatte einen Sozialisten gewählt. Außerdem streitet er sich in einem Scheidungsverfahren mit seiner Frau. AFP

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