Welt :   NACHRICHTEN  

Spender für Marcos

leukämiekranken Vater gefunden

Uelzen - Drei Wochen vor Weihnachten gibt es eine gute Nachricht für Marco aus Uelzen: Für seinen an Leukämie erkrankten Vater sei ein Stammzellenspender gefunden worden, teilte er am Donnerstag mit. Sein Vater werde nach Weihnachten die Chemotherapie beginnen, danach folge die Transplantation der Stammzellen. Marco hatte Ende November ein Buch über seine Leidenszeit in türkischer Haft veröffentlicht. Daraufhin legten seine deutschen Anwälte ihr Mandat nieder. „Ich werde meinem Vater in dieser nicht einfachen Zeit zur Seite stehen, so wie er mich stets mit aller Kraft unterstützt hat“, schreibt der 18-Jährige. Die Erkrankung seines Vaters sei auch ein Grund gewesen, die ursprünglich für einen späteren Termin vorgesehene Veröffentlichung des Buches vorzuziehen. dpa

Mehr als 300 Mädchen in Kenia

fliehen vor Zwangsbeschneidung

Nairobi - Mehr als 300 Mädchen sind im zentralkenianischen Kuria-Bezirk in Kirchen oder Krankenhäuser geflohen, um Schutz vor der ihnen drohenden Beschneidung zu suchen. Die Zeitung „The Standard“ berichtete, dass Mitarbeiter der örtlichen Verwaltung für die Mädchen im Alter von zehn bis 15 Jahren sorgten. Im Dezember ist in den Siedlungsgebieten der Massai traditionell die Zeit, in der junge Mädchen als Zeichen des Übergangs zum Erwachsenenleben beschnitten werden. In den vergangenen Jahren haben Frauen- und Kinderrechtler auch in Kenia verstärkt auf die gesundheitlichen und psychischen Folgen für die Mädchen hingewiesen, deren Genitalien beim traditionellen Initiationsritus verstümmelt werden. Hilfsorganisationen organisieren im Massailand zusammen mit Schulen alternative Initiationsfeiern. dpa

Kreuzfahrtschiff in der Antarktis

auf Grund gelaufen

Buenos Aires - Ein Kreuzfahrtschiff mit 122 Menschen an Bord ist vor der Küste der Antarktis auf Grund gelaufen. Das Schiff solle innerhalb der nächsten Stunden evakuiert werden, mehrere Rettungsboote seien unterwegs, teilten die argentinischen Behörden am Donnerstag mit. Die 89 Passagiere und 33 Besatzungsmitglieder der in Argentinien registrierten „Ciudad de Ushuaia“ seien nicht in Gefahr, sagte der Leiter der argentinischen Antarktis-Direktion, Mariano Memolli, einem Fernsehsender. Das Kreuzfahrtschiff sei in der Wilhelmina-Bucht auf Grund gelaufen. AFP

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