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Russland kritisiert Georgiens Putin-feindlichen Eurovision-Song

Moskau/Tiflis - Russland hat vor dem Eurovision Song Contest im Mai in Moskau den georgischen Protestsong gegen Regierungschef Wladimir Putin als „Rowdytum“ kritisiert. Es sei bedauerlich, dass die Georgier den in Europa beliebten Musikwettbewerb als Bühne für politische Aussagen nutzen wollten, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow nach Angaben der Staatsagentur RIA Nowosti am Freitag. Die Band Stefane & 3G spielt in ihrem Beitragslied „We Don''t Wanna Put In“ mit dem Namen Putin (etwa: „Wir wollen keinen Putin“). Putin gilt seit dem August-Krieg zwischen beiden Ländern als Feindbild vieler Georgier. Regierungssprecher Peskow forderte Georgien auf, doch lieber „schöne Musikkultur“ in Moskau zu präsentieren als „pseudopolitische Ambitionen“. Auch in Georgien stieß der antirussische Beitrag auf Kritik. Die Organisatoren des Songcontests verwiesen darauf, dass alle Beiträge nach Einsendeschluss am 16. März offiziell begutachtet werden. Bis dahin könne jedes Land seinen Beitrag ändern oder ersetzen.dpa

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