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Vierfachmord in Eislingen:

Es waren der Sohn und sein Freund

Ulm - Der Vierfachmord an einer Familie im baden-württembergischen Eislingen ist aufgeklärt. Nach Angaben der Ulmer Staatsanwaltschaft vom Freitag wurden das Ehepaar und seine beiden Töchter in der Nacht zum Karfreitag von dem 18-jährigen Sohn der Familie und dessen 19-jährigem Freund mit zwei Kleinkaliberpistolen erschossen. Der 19-Jährige habe über seinen Anwalt ein Geständnis abgelegt. Darin heiße es: „Wir waren das zusammen.“ Die beiden Männer galten früh als Tatverdächtige und sitzen in Untersuchungshaft. Der Sohn verweigert weiterhin die Aussage. Zum Motiv machte der Geständige bislang keine Aussagen. Der 57-jährige Vater und die 55-jährige Mutter wurden offenbar bei der Rückkehr aus einer Gaststätte erschossen. Zuvor waren die beiden Töchter im Alter von 22 und 24 Jahren umgebracht worden. Sie lagen auf dem Bett in einem Zimmer im Dachgeschoss. Insgesamt wurden laut Ermittlern 32 Schüsse abgefeuert, von denen 30 trafen. Die beiden Tatwaffen hatten die jungen Männer mit 16 weiteren Waffen im vergangenen Oktober aus einem Schützenheim gestohlen. ddp

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