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Kindstötung von Schwarzheide: BGH findet Strafe zu hoch

Leipzig/Cottbus - Der Bundesgerichtshof (BGH) hat das Urteil gegen eine Schülerin aus Schwarzheide aufgehoben. Die zum Tatzeitpunkt im Dezember 2007 17-Jährige war wegen Tötung ihres Neugeborenen vom Cottbuser Landgericht zu viereinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Die BGH-Richter halten diese Strafe für zu hoch, weil das Landgericht ihrer Ansicht nach nicht die „bei der Geburt auftretenden, für die Angeklagte äußerst belastenden und lebensgefährlichen gesundheitlichen Komplikationen“ berücksichtigt habe. Die Vorsitzende der Cottbuser Jugendstrafkammer, Sigrun von Hasseln, hatte das Urteil im November 2008 damit begründet, dass die Schülerin „diese kalte Tat mit hoher krimineller Energie“ begangen habe, weil das „Kind nicht in ihre Lebensplanung passte“. das

Lastwagen vom Zug nach Sylt gekippt – Fahrer tot

Morsum - Ein Lastwagen ist am Donnerstag auf dem Hindenburgdamm vom Autozug zur Insel Sylt gefallen. Bei dem Unglück wurde der 32 Jahre alte Fahrer aus dem Fahrzeug geschleudert. Er starb an der Unfallstelle. Zur Unfallursache gab es zunächst keine Erkenntnisse, doch hat möglicherweise starker Wind eine Rolle gespielt, der aber auf dem Damm nicht ungewöhnlich ist. „So etwas kam bislang noch nie vor: Wir ermitteln in alle Richtungen“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei in Flensburg. Für die 35 Minuten dauernde Überfahrt von Niebüll nach Westerland stand der mit Dämmstoffen beladene Laster samt Anhänger auf einem speziellen Flachwagen. dpa

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