Welt :   NACHRICHTEN  

Öltanker-Unglück vor Texas

Washington - Beim Zusammenstoß zweier Tankschiffe im Golf von Mexiko sind nach ersten Angaben rund 68 000 Liter Öl ins Meer gelaufen. Das Unglück ereignete sich rund 65 Kilometer vor der Küste von Texas auf offener See, meldete der US-Fernsehsender MSNBC. Das Leck habe geschlossen werden können, es habe auch auf keinem der Schiffe Verletzte gegeben, wird die US-Küstenwache zitiert. Ein 250 Meter langer, unter liberianischer Flagge fahrendes Tanker war von einem kleineren Schiff gerammt worden, wobei ein Tank aufgerissen wurde. Der Kapitän hatte gemeldet, dass 68 000 Liter Öl ausgelaufen seien. Zum Vergleich: Beim Tankerunglück der Exxon Valdez 1989 vor Alaska liefen rund 42 Millionen Liter Öl aus. dpa

Patronen auf Frachter gefunden

Hamburg - Nach dem Fund von Patronenhülsen auf dem deutschen Frachter „Hansa India“ haben Zollfahnder und Ermittler der Hamburger Staatsanwaltschaft das Schiff untersucht. Der Frachter sei bereits am Dienstag im Hamburger Hafen kontrolliert worden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Wilhelm Möllers, am Mittwoch. Das Containerschiff der Hamburger Reederei Leonhardt & Blumberg war am 12. Oktober von der US-Marine im Golf von Suez gestoppt und durchsucht worden. Die US-Soldaten fanden dabei in sieben Containern Geschosshülsen des Kalibers 7,62 Millimeter für Kalaschnikow-Gewehre. Die Container waren Ende September im Iran geladen worden und sollten in Ägypten gelöscht werden. Die Fahnder nehmen nicht an, dass die Reederei davon wusste. Nach einer UN-Resolution sind jegliche Waffentransporte in oder aus dem Iran verboten. ddp

Geiselnahme bei Lidl beendet

Paris - Eine Geiselnahme in einem Lidl- Supermarkt in Sevran bei Paris ist nach wenigen Stunden unblutig zu Ende gegangen. Zwei Täter stürmten am Mittwochmorgen bewaffnet in den Markt und nahmen sechs Geiseln. Der Angriff ereignete sich kurz vor Öffnung des Geschäfts, Kunden befanden sich noch nicht dort. Das Gebäude wurde von einem 200-köpfigen Sondereinsatzkommando der Polizei umstellt. Drei Stunden nach Beginn des Dramas gaben die Geiselnehmer auf und wurden festgenommen. Alle Geiseln seien unverletzt und würden psychologisch betreut, sagte der Personalchef von Lidl Frankreich. AFP

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