Welt :   NACHRICHTEN  

Krankenhaus schickt dicken Mann in die Tierklinik

Hamburg - Ein Hamburger Krankenhaus hat einem extrem dicken Patienten die Weiterbehandlung in einer Tierklinik empfohlen. Der 240 Kilogramm schwere Mann war mit Beschwerden im Arm in die Notaufnahme der Universitätsklinik (UKE) gekommen, wie das Krankenhaus bestätigte. Der zuständige Arzt schrieb demnach an den Hausarzt des Patienten, eine Untersuchung per Kernspin- oder Computertomografie sei ratsam. Dies könne aber in der Klinik nicht durchgeführt werden, weil die Geräte zu klein seien. „Bitte ambulant organisieren, z. B. über Hagenbeck“, hieß es demnach weiter in dem Brief. Hagenbeck ist der Name des Hamburger Zoos. In der „Bild“-Zeitung äußerte sich die Ehefrau des betroffenen Mannes empört: „Der Hinweis klang so, als wolle man uns veräppeln“, sagte sie dem Blatt. Die Uniklinik entschuldigte sich am Dienstag für die Formulierung. „Wir bedauern, dass die Angaben des UKE-Arztes bezüglich einer weiterführenden Bildgebung missverständlich und unpräzise waren und entschuldigen uns“, heißt es in einer Mitteilung. Laut UKE werden schwer übergewichtige Patienten üblicherweise in „tiermedizinisch genutzten Geräten“ untersucht, in die zum Beispiel auch ein Pferd passt. Laut Krankenhaus war die Angabe „über Hagenbeck“ nur „gut gemeint“ gewesen. AP

Roms Bürgermeister verbietet Scheibenwaschen an Kreuzungen

Rom - An den Straßenkreuzungen von Rom gibt es seit Anfang des Monats keine Scheibenwäscher mehr. Eine Anordnung des rechtsgerichteten Bürgermeisters Gianni Alemanno belegt seit 1. November alle Straßenverkäufer mit einem Bußgeld von 100 Euro, die versuchen, mit kleinen Diensten oder Kunststücken Geld von Autofahrern zu sammeln. An den wichtigsten Straßenkreuzungen stehen Polizeiposten, um einzuschreiten und dabei gleichzeitig die Papiere der Ertappten zu kontrollieren. „An jeder Straßenecke gab es Scheibenwäscher, und immer mehr Bürger beklagten sich über ihre oftmals aufdringliche oder gar aggressive Art“, verteidigte Alemannos Sprecher Fernando Magliaro die Maßnahme. Grünen-Chef Angelo Bonelli bezeichnete die Anordnung hingegen als „scheinheilig": „Das Rathaus von Rom erklärt den Armen den Krieg, statt sich um die Armut zu kümmern“, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Viele illegale Einwanderer verdienten sich auf diese Weise ihr Geld. Sie kamen auf bis zu 40 Euro am Tag. AFP

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