Welt :   NACHRICHTEN  

Verkehrshölle Rom:

Elf Tage pro Jahr im Stau

Rom - Der römische Autofahrer steht jedes Jahr 260 Stunden, also fast elf Tage, im Stau oder vor Ampeln. Das hat der italienische Verbraucherverband Codacons anhand von Statistiken nachgewiesen. „Es ist inakzeptabel, dass ein Fahrer in einer Stadt wie Rom in den Stoßzeiten mehr als zwei Stunden braucht, um von einem Viertel im Süden in den Norden zu gelangen“, schimpft Codacons-Präsident Carlo Rienzi in der „La Repubblica“ vom Montag. In der Zeit erreiche man von Rom aus die Toskana, Umbrien oder Kampanien.dpa

Spur im Fall Kampusch

führt nach Deutschland

Wien - Bei der Suche nach möglichen Mittätern im Fall Natascha Kampusch führt eine Spur nach Baden-Württemberg. Ein Mann behauptet dort in einem Interview mit der Zeitung „Österreich“, er habe nach Internetrecherchen von einem angeblichen Freund des Kampusch-Entführers Wolfgang Priklopil Material bezüglich des Falles geschickt bekommen. Die Fotos würden Priklopil-Freund Ernst H. als Mitwisser schwer belasten, sagte er. Natascha Kampusch war im Alter von zehn Jahren auf dem Schulweg entführt und achteinhalb Jahre in einem Kellerverlies gefangen gehalten worden. 2006 gelang ihr die Flucht.dpa

125 Tote nach Regenflut

in San Salvador

San Salvador - In Schlammlawinen und den Fluten angeschwollener Flüsse sind in El Salvador mindestens 125 Menschen ums Leben gekommen. Dutzende weitere Einwohner des mittelamerikanischen Landes wurden nach Behördenangaben vom Montag noch vermisst. Präsident Mauricio Funes rief den nationalen Notstand aus. Der starke Regen kam mit Ausläufern des Hurrikans „Ida“ und der Kaltfront Nummer neun, die bis in den Süden Mexikos große Gebiete überschwemmten. „Ida“ zog indessen in den Golf von Mexiko, wo der Sturm sich leicht abschwächte. Er sollte am Montagabend westlich der Mississippi-Mündung in den USA auf Land treffen. dpa

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