Welt :   NACHRICHTEN  

Französischer „Jahrhundertdieb“ stellt sich in Monaco

Paris - Elf Tage nach seinem spektakulären Diebstahl von 11,6 Millionen Euro hat der französische Geldtransport-Fahrer Toni M. aufgegeben. Ohne Geld und ohne Waffen fuhr M. am Montag von Italien auf einem schweren Motorrad nach Monaco und stellte sich der Polizei des Fürstentums. Der Wachmann hatte seine beiden Kollegen am 5. November mit einem Trick aus dem gepanzerten Geldtransporter in Lyon gelockt und war mit den Millionen davongefahren. Doch schon zwei Tage später hatten die Fahnder einen Großteil der Millionenbeute aufgespürt. Der Franzose mit Wurzeln in Serbien hatte jahrelang ein Doppelleben geführt. Er fuhr mit dem Fahrrad zur Arbeit, klagte über seinen Hungerlohn von 1700 Euro. Doch gleichzeitig leistete er sich einen Ferrari und hatte 100 000 Euro auf dem Konto. Denn Toni M. war in seinem zweiten Leben Händler von Luxusautos und Miteigner einer Immobiliengesellschaft.dpa

Mafiaboss

auf Sizilien festgenommen

Rom - Nach 15 Jahren auf der Flucht ist die Nummer zwei der sizilianischen Mafia der Polizei ins Netz gegangen. Cosa-Nostra-Boss Domenico Raccuglia wurde am Sonntag in der Region Trapani gefasst. Der 45-Jährige zählte zu den 30 gefährlichsten flüchtigen Kriminellen Italiens und wurde bereits dreimal zu lebenslanger Haft verurteilt. „Mimmo“ Raccuglia, genannt „der Veterinär“, soll unter anderem in die Entführung eines 14-Jährigen verwickelt gewesen sein, der nach zwei Jahren in den Händen der Kidnapper schließlich ermordet und dessen Leiche in Säure aufgelöst wurde. AFP

0 Kommentare

Neuester Kommentar