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Rio–Paris: Air-France-Maschine

in schweren Turbulenzen

Paris/Sao Paulo - Etwa sechs Monate nach dem rätselhaften Airbus-Absturz über dem Südatlantik mit 228 Toten ist erneut eine Air-France-Maschine in schwere Turbulenzen geraten. Die Maschine sei dieses Mal aber sicher in Paris gelandet, berichtete der „Figaro“. Air France bestätigte den Zwischenfall vom 29. November an Bord einer Maschine vom Typ Airbus A 330 mit 203 Passagieren an Bord. Laut „Figaro“ verlor der Airbus in kurzer Zeit 1700 Meter an Flughöhe. In der Regel gebe es in einem solchen Fall nur ein Sinken um 100 Meter. Ein Passagier erklärte, die Maschine sei außer Kontrolle gewesen, das Personal habe panisch gewirkt. dpa

Studie: Gehirn entlarvt

Wortbrecher

Zürich/Konstanz - Ob ein Versprechen gehalten wird oder nicht, lässt sich nach einer Studie der Universitäten Zürich und Konstanz durch Gehirnmessungen voraussagen. In ferner Zukunft könnten so vielleicht Betrugsfälle verhindert werden. Forscher untersuchten 26 junge Männer während eines Geldspiels mit einem Hirnscanner. Nach Angaben der Forscher deuten die im Fachjournal „Neuron“ publizierten Ergebnisse darauf hin, dass Gehirnmessungen bösartige Absichten schon enthüllen können, bevor sie in die Tat umgesetzt wurden. So erhöhte sich bei späteren Wortbrechern die Aktivität in Gehirnregionen, die eine wichtige Rolle bei Emotions- und Kontrollprozessen spielen. Gemessen wird nicht der Wortbruch, sondern der innere Konflikt wegen des Wortbruchs. dpa

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