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Johnny Hallyday will Arzt

nach misslungener OP verklagen

Paris - Der französische Rocksänger Johnny Hallyday will nach seiner misslungenen Bandscheibenoperation den verantwortlichen Chirurgen und die Pariser Klinik vor Gericht bringen, in der der Eingriff vorgenommen wurde. Der 66-Jährige hat den Antrag gestellt, ein Gutachterkomitee zu berufen, das entscheiden soll, ob bei dem Eingriff alles mit rechten Dingen zuging, wie sein Pressebüro am Donnerstag mitteilte. Für Montag wurde eine Anhörung angesetzt. Hallyday hatte sich am 26. November in Paris wegen eines Bandscheibenvorfalls operieren lassen. Dabei kam es jedoch zu einer Infektion und Verletzungen, die bei einem zweiten Eingriff in Los Angeles in der vergangenen Woche korrigiert wurden. Hallyday musste sogar vorübergehend ins künstliche Koma versetzt werden. Der Arzt, der die fehlgeschlagene erste Operation vornahm, war in der Nacht zum Samstag in Paris von zwei Vermummten attackiert worden. Dabei erlitt Hallyday laut Polizei Verletzungen im Gesicht. APD

Kriminelle Türsteherbande

in Baden-Württemberg zerschlagen

Stuttgart - Eine Bande krimineller Türsteher ist in Baden-Württemberg zerschlagen worden. Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag in Stuttgart bekannt gaben, wurden zehn Männer zwischen 22 und 41 Jahren festgenommen. Sie werden der schweren räuberischen Erpressung, des unerlaubten Waffenbesitzes und der Zuhälterei beziehungsweise des Menschenhandels verdächtigt. Seit mehreren Monaten ermittelten die Beamten gegen Mitglieder der Gruppierung, die unter dem Namen „Budocan Fight Club – La Familia“ aufgetreten ist. Bei mehreren Durchsuchungen fanden die Beamten in diesem Jahr Waffen, Munition, Anabolika sowie Betäubungsmittel. Die Gruppierung soll sich seit dem Jahr 2005 entwickelt und unter Gewaltanwendung versucht haben, von Heilbronn bis Stuttgart die Vormachtstellung in der Szene zu erlangen. ddp

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