Welt :   NACHRICHTEN  

Tote bei Lawinen in den Alpen

Rom/Wien - Neun Menschen sind in Norditalien und Österreich durch Lawinen ums Leben gekommen, darunter drei Deutsche. Ein 14-jähriger Deutscher kam in Sulden in Südtirol um, als er mit zwei Begleitern auf Snowboards unterwegs war und von den Schneemassen überrollt wurde. Trotz funktionierendem Lawinenpiepser wurden zwei deutsche Skitouristen in Tirol erst nach Tagen tot in den Schneemassen gefunden. Am Pordoijoch im Trentino starben am Samstagabend vier Bergretter, die zwei vermisste Touristen in der Dunkelheit finden wollten. Am Sonntag grub die Bergwacht dann in den Dolomiten die Leichen zweier norditalienischer Touristen aus, nach denen am Vorabend gesucht worden war. dpa

Vermisste Mutter mit Säugling tot

Augsburg - Eine seit vier Tagen vermisste 32-jährige Mutter und ihr fünf Wochen alter Sohn sind am Samstag in der Nähe von Augsburg tot im Wrack ihres Fahrzeugs aufgefunden worden. Nach ersten Ermittlungen gibt es keine Hinweise auf ein Fremdverschulden, die Frau war mit ihrem Pkw in einer Kurve in den Graben gefahren. APD

500-Kilo-Bombe in Vechta gesprengt

Vechta - Im niedersächsischen Vechta ist am Sonntagnachmittag eine amerikanische 500-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg auf einem Sprengplatz zur Detonation gebracht worden. Dorthin war die Bombe mit einem Tieflader gebracht worden. Für die Entschärfung hatten am Sonntagmorgen etwa 8500 Bewohner von Häusern in der Sicherheitszone um den Fundort ihre Wohnungen verlassen müssen. Geräumt wurden auch ein Krankenhaus, zwei Seniorenheime und zwei Gefängnisse. ddp

Drei Höhlenforscher gerettet

Paris - Nach tagelanger Todesangst in 700 Metern Tiefe sind drei Höhlenforscher in Frankreich am Sonntag heil aus der Grotte von Romy gestiegen. Sieben Männer hatten die Grotte im Bergmassiv La Pierre Saint-Martin über Weihnachten kartographieren wollen. Am Mittwoch schwoll ein unterirdischer Fluss an und schnitt drei von ihnen in 700 Metern Tiefe den Rückweg ab. Ihre vier Kollegen befanden sich in einem Biwak in 450 Metern Tiefe und konnten Alarm geben. Bis zu 36 Helfer waren vor Ort, davon 18 unter Tage. dpa

63 Wale in Neuseeland gestrandet

Wellington - In Neuseeland sind am Sonntag 21 Wale verendet, die auf der Coromandel-Halbinsel gestrandet waren. 42 Artgenossen konnten erfolgreich ins Meer zurück bugsiert werden, berichtete das Umweltministerium. An dem Strand waren hunderte Touristen im Einsatz, um die Wale bis zum Hochwasser am Nachmittag feucht zu halten. dpa

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