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CNN-Gründer Ted Turner gerät

als Bison-Hüter in die Kritik

New York - Sein Engagement für Bisons der USA hat CNN-Gründer Ted Turner Kritik eingebracht. Der Milliardär knüpfe seine Hilfe für die Tiere aus dem legendären Yellowstone-Nationalpark an wirtschaftliche Interessen und mache so ein Geschäft aus dem Tierschutz, werfen Naturschützer Turner in der Zeitung „Bozeman Daily“ vor. Die Nationalparkverwaltung ist in der Kritik, weil sie den Tierschutz privatisiere und die seltenen Tiere in die Obhut Einzelner gebe. Hintergrund ist ein Bestand von etwa 80 Bisons nahe Bozeman. Die Tiere, deren Vorfahren einst zu Millionen Nordamerika durchstreiften, gehören zu den letzten ihrer Art und sind von der Seuche Brucellose bedroht. Turner hatte angeboten, die Tiere für fünf Jahre auf dem sicheren Gelände seiner Ranch aufzunehmen – unter der Bedingung, dass er 90 Prozent der in der Zeit geborenen Jungtiere behalten darf. dpa

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