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Wahrscheinlich zwei weitere deutsche Todesopfer

Berlin - Bei dem Erdbeben sind höchstwahrscheinlich mindestens drei Deutsche ums Leben gekommen. Wie eine Sprecherin des Auswärtigen Amts am Mittwoch sagte, wurden „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ zwei weitere deutsche Opfer gefunden. Die beiden Männer, die in Haiti für die Vereinten Nationen gearbeitet haben sollen, müssen aber noch identifiziert werden. Bislang war ein Bundesbürger tot geborgen worden. Sieben Deutsche werden nach Angaben der AA-Sprecherin noch vermisst. AFP

Lazarettschiff der US-Marine erreicht Haiti

Port-au-Prince - Ein schwimmendes Krankenhaus der US-Marine hat am Mittwoch die Küste von Haiti erreicht und mit der Behandlung von Erdbebenopfern begonnen. Der erste Patient sei ein kleiner Junge gewesen, dessen Haut zu 30 Prozent Verbrennungen aufwies, hieß es. Das Schiff hat sechs OP-Säle und bietet Platz für 1000 Patienten. dpa

ZDF-Gala erbringt über 20 Millionen Euro

Mainz - Mehr als 20 Millionen Euro an Spendenzusagen sind in einer ZDF-Hilfsaktion für die Erdbebenopfer in Haiti zusammengekommen. Wie der Sender und der Mitveranstalter „Bild“ am Mittwoch weiter mitteilten, waren zum Ende der Sendung „Wir wollen helfen – Ein Herz für Kinder“ am Dienstagabend bereits über 17,8 Millionen Euro gesammelt worden. Über die weiter geschaltete Telefonnummer seien bis zum Morgen weitere Millionen eingegangen. Die von Thomas Gottschalk und Steffen Seibert moderierte Gala verfolgten 3,73 Millionen Zuschauer. ddp

Handwerk stoppt TV-Spot wegen des Bebens

Berlin - Das deutsche Handwerk hat den TV- und Kinospot seiner neuen Imagekampagne gestoppt. Viele Zuschauer brachten die darin gezeigte Stadt Berlin, die ohne Handwerk aus den Fugen gerät und zerfällt, offensichtlich mit den Fernsehbildern aus dem Erdbebengebiet in Haiti in Verbindung. Zuschauer hätten gegenüber den Sendeanstalten Kritik geäußert, teilte der Zentralverband des Deutschen Handwerks in Berlin mit. dpa

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