Welt :   NACHRICHTEN  

Sechsfachimpfstoff für Kinder

in rund einer Woche lieferbar

München - Der knapp gewordene Sechsfachimpfstoff für Babys kann nach Herstellerangaben bereits ab Mitte nächster Woche wieder in Praxen gespritzt werden. Er sei ab 15. Februar „lieferfähig“ sei, teilte das Pharmaunternehmen Glaxo Smith Kline (GSK) am Dienstag in München mit. Die knapp 200 000 Impfstoffdosen reichten für rund einen Monat. Die Vierfachkombination für Babys gegen Mumps, Masern, Röteln und Windpocken werde je nach Packungsgröße voraussichtlich weiterhin erst im Laufe des Monats März wieder verfügbar sein. Auch dafür gibt es Ersatzstoffe, die allerdings nacheinander gespritzt werden müssen. Das Unternehmen widersprach der Kritik, es habe die Produktion des Schweinegrippe-Impfstoffs aus wirtschaftlichen Gründen dem Babyimpfstoff vorgezogen. dpa

Michael Jacksons Arzt

bekennt sich „nicht schuldig“

Los Angeles - Knapp acht Monate nach dem überraschenden Tod von Michael Jackson ist sein Leibarzt wegen fahrlässiger Tötung angeklagt worden. Vor Gericht in Los Angeles bekannte sich der Mediziner Conrad Murray „nicht schuldig“. Bei dem Termin waren auch Jacksons Eltern Joe und Katherine sowie mehrere Geschwister des Sängers anwesend. Laut Anklage hat Murray seine Sorgfaltspflicht verletzt und fahrlässig den Tod des Sängers herbeigeführt. Er habe aber nicht vorsätzlich gehandelt. Jacksons Familie hatte auf eine schwerwiegendere Anklage gehofft. „Er hat ihn umgebracht“, sagte Katherine Jackson Reportern nach der Anklageverlesung. „Er hat nicht auf ihn aufgepasst“. Jacksons Schwester La Toya erklärte in einer Mitteilung: „Michael wurde umgebracht, und obwohl er unter Dr. Conrad Murrays Händen starb, glaube ich, dass Dr. Murray nur Teil eines größeren Plans war.“ Sie wollte nicht ruhen, bis auch die „anderen Personen“ zur Rechenschaft gezogen werden. Namen nannte die Sängerin nicht. Jackson-Fans forderten vor dem Gerichtsgebäude „Gerechtigkeit“ und eine harte Bestrafung des Arztes. Eine junge Frau hielt ein Plakat hoch mit der Aufschrift „Murray ist ein Mörder“. Murray kam nach Zahlung einer Kaution in Höhe von 75 000 Dollar auf freien Fuß. dpa

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