Welt :   NACHRICHTEN  

Erdrutsch verwüstet

italienischen Ort

Messina - In dem 4000-Einwohner-Ort San Fratello im Westen der italienischen Hafenstadt Messina mussten wegen eines Erdrutsches nach Regengüssen 1500 Menschen ihre Wohnungen und Häuser verlassen. Das betroffene Gebiet erstreckte sich über einen Kilometer. „Wir sehen San Fratello vor unseren Augen verschwinden“, sagte der Bürgermeister des Ortes, nachdem zahlreiche der geräumten Gebäude von den Schlammmassen verschüttet wurden. dpa

Erste Autobahnsperrung

wegen Streusalzmangel

Bad Wünnenberg - Erstmals ist eine Autobahn wegen Salzmangels gesperrt worden: Nach schweren Unfällen, Staus und Blitzeis habe es am Samstag keine Alternative zu der 52-Kilometer-Sperrung der A 44 in Richtung Kassel gegeben, erklärte die zuständige Autobahnmeisterei. Nachdem der Stau sich aufgelöst hatte, wäre zu viel Salz benötigt worden, um die Fahrbahn zu befreien. dpa

Immer mehr Nachbarn gehen beim Schneeschippen aufeinander los

Einbeck - Im Streit über Schnee sind am Wochenende vielerorts Nachbarn aneinandergeraten. Mit Schneeschiebern kämpften im niedersächsischen Einbeck eine 58-Jährige und ein 70-jähriger Mann, danach bestand bei der Frau Verdacht auf eine Gehirnerschütterung. Ihr Nachbar soll Schnee gegen ihre Wand geworfen haben. In Stechlin in Brandenburg schlug eine 40-Jährige mit dem Stiel ihres Schiebers zu; der attackierte Nachbar schubste sie in den Schnee und seifte sie ein, dann zeigten sie sich gegenseitig an. Auch in Enkenbach-Alsenborn in Rheinland-Pfalz regte sich ein 65-jähriger über Schnee an seiner Hauswand auf und schlug einem Nachbarn mit der Schaufel auf den Kopf; der wehrte sich mit der eigenen Schippe. Beide Schaufeln wurden beschädigt. dpa

Anwalt inhaftierter US-Baptisten

in Haiti soll gesuchter Zuhälter sein

San Salvador - Der Anwalt von zehn US-Baptisten, die wegen des Verdachts auf Kindesentführung in Haiti in Haft sitzen, ist möglicherweise ein wegen Menschenhandels und Zuhälterei gesuchter Salvadorianer namens Jorge Torres Orellana. Polizei und Interpol prüfen dies laut „New York Times“. Orellana werde verdächtigt, als Chef eines Zuhälterrings Frauen aus der Karibik und Mittelamerika in die Prostitution zu zwingen. AFP

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