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Ältester US-Todeskandidat

mit 94 Jahren gestorben

Washington - Mehr als die Hälfte seines Lebens verbrachte er hinter Gittern, am Ende wartete auf Viva Leroy Nash die Giftspritze. Doch dann kam die Natur der Justiz zuvor: Der älteste Todeskandidat der USA starb in der Nacht zum Samstag im Alter von 94 Jahren im Gefängnis von Florence im US-Bundesstaat Arizona eines natürlichen Todes. Dort saß er seit 1983 ein. Nashs kriminelle Karriere reichte Medienberichten zufolge bis in die 30er Jahre zurück. 25 Jahre verbrachte er hinter Gittern, weil er in Connecticut 1947 einen Polizisten erschoss. 1977 erschoss er in Salt Lake City einen Mann und wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. 1982 entkam er während eines Arbeitseinsatzes außerhalb des Gefängnisses und erschoss einen Monat später im Alter von 67 Jahren in Phoenix einen Münzhändler. dpa

Bei Hochwasser soll Kölner U-Bahn-Baustelle geflutet werden

Köln - Nach dem Pfusch beim U-Bahn- Bau sorgen sich die Kölner um die Stabilität der Baustellen bei dem demnächst erwarteten Hochwasser. Während am Rosenmontag hunderttausende Narren das Zentrum bevölkerten, war die Stadt eifrig damit beschäftigt, die innerstädtischen Baustellen gegen Hochwasser zu sichern. Experten haben beteuert, dass die Stabilität der Baugruben bis zu einem Pegelstand des Rheins von vier Metern gewährleistet ist. Am Montagnachmittag lag der Pegel bei 2,80 Meter. Es wird aber für die nächsten Wochen durch Tauwetter mit einem Rheinpegel von bis zu acht Metern gerechnet, der zu einem höheren Grundwasserspiegel führen würde. Das Wasser drückt dann auf die unterirdischen Baustellenmauern. Darin fehlen teilweise 83 Prozent der nötigen stabilisierenden Eisenbügel; Arbeiter sollen sie an Schrotthändler verkauft haben. Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) wollen die U-Bahn- Baustelle am Heumarkt in der City fluten, wenn das Hochwasser zur Gefahr wird: „Das ist eine gute Möglichkeit, die Standfestigkeit zu garantieren“, sagte ein Sprecher. Ab Dienstag soll eine Abschottung gebaut werden, die das Weiterfließen des Wassers in die benachbarte Haltestelle am Rathaus verhindern würde. dpa

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