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Helfer kämpfen verzweifelt gegen Ölpest in Italien

Monza - Der Kampf gegen die Ölpest an Italiens längstem Fluss, dem Po, ist für Feuerwehr und Zivilschutz zum Wettlauf gegen die Zeit geworden. Die am Mittwoch errichteten schwimmenden Barrieren seien unzureichend, berichteten italienische Medien am Donnerstag. „Die Strömung ist zu stark, daher werden wir jetzt feste Barrieren aufbauen“, kündigte der Präfekt von Piacenza, Luigi Viana, am Morgen an. Der Fluss ist durch den besonders regenreichen Winter stark angeschwollen. Die Barrieren im Norden sollten das Öl aufhalten, um es dann absaugen zu können. Inzwischen hat die schwarze Flut Cremona erreicht. Venetien bereite sich bereits mit zwei Spezialbooten auf die Ölflut vor, berichteten Medien am Mittag. Die Ausmaße der Katastrophe sind bisher noch nicht abzuschätzen. Die Behörden rieten der Bevölkerung der betroffenen Gebiete inzwischen, kein Leitungswasser mehr zu trinken. Am Dienstag hatten Unbekannte vermutlich absichtlich mehrere Tanks der stillgelegten Raffinerie Lombarda Petroli di Villasanta geöffnet. Zwischen zwei und zehn Millionen Liter Heiz- und Dieselöl waren zum Teil in der Kläranlage von Monza aufgefangen worden. Der Rest schwappte in den Fluss Lambro und erreichte dann den Po. dpa

Auch der Atlantik ist voller Plastikmüll

Portland - US-Forscher sind nun auch im Nordatlantik auf riesige Flächen von Plastikmüll gestoßen. Die größte Dichte entdeckten sie oberhalb der karibischen Inseln. Dort schwammen bis zu 200 000 Plastikstücke je Quadratkilometer auf der Meeresoberfläche. Die meisten hatten nicht einmal einen Zentimeter Durchmesser. Der Fund wurde am Mittwochabend von der Organisation Sea Education Association (SEA) bei einem Treffen von Meeresforschern in Portland, Oregon, vorgestellt. Die schwimmende Müllhalde im Atlantik sei mit dem schon länger untersuchten ähnlichen Phänomen im Pazifik (Great Pacific Garbage Patch) vergleichbar. In den deutschen Kinos startete am Donnerstag die Dokumentation „Plastic Planet“ über eine Welt voller Plastik. dpa

Größtes Aquarium der Welt in Dubai läuft aus

Dubai - Probleme mit den Dichtungsfugen beim größten Aquarium der Welt haben am Donnerstag in Dubai eine Menge Aufregung verursacht: Weil Wasser auslief, mussten alle Geschäfte rund um das in einem Einkaufszentrum gelegene Riesen-Aquarium geräumt werden. Nach Angaben eines Sprechers war der Schaden aber nach kurzer Zeit wieder behoben. Der Sprecher der Dubai Mall bestätigte später Berichte von Augenzeugen, wonach aus dem Aquarium Wasser ausgetreten war. Grund war demnach ein Problem mit den Dichtungsfugen der Glaswände. AFP

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