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Tankstellenkrieg: Aldi bietet

in Salzburg Benzin für 59 Cent

Salzburg - Ein Tankstellenkrieg in Salzburg und Umgebung hat bis Dienstagvormittag auch Autofahrern im bayerisch-österreichischen Grenzgebiet Spritpreise wie vor 30 Jahren beschert. Zeitweise gab es den Liter Diesel für 52 Cent. Benzin kostete 59 Cent. Auslöser war die Eröffnung dreier Tankstellen auf den Parkplätzen des Lebensmitteldiscounters Aldi. Als Folge korrigierten die Markentankstellen ihre Preise im Halbstundentakt nach unten, sodass gegen Montagabend an den meisten Tankstellen in Salzburg und Umgebung halb so hohe Preise wie üblich erreicht waren. Die Staus vor den Tankstellen lösten ein Verkehrschaos aus. Der Preiskrieg sprach sich schnell herum, sodass am Abend ein Ansturm aus Bayern einsetzte. Auch am Dienstagmorgen hatten rund zehn Tankstellen im Stadtgebiet noch die Kampfpreise des Vortages. Gegen Mittag hatten sich allerdings überall die Spritpreise wieder normalisiert. Der Urheber des Preiskriegs bot den Diesel mittlerweile für 87,7 Cent an, auch andere Discounter orientierten sich an diesem Niveau, während alle anderen Markentankstellen mittlerweile wieder zu ihren üblichen Preisen zurückgekehrt sind. Die österreichische Bundeswettbewerbsbehörde in Wien hat anschließend angekündigt, den Preiskrieg in Salzburg zu untersuchen. dpa

Die schwüle Hitze bleibt

und bringt im Süden viele Gewitter

Frankfurt/Bochum - Die feuchte Hitze in Deutschland hält bis zum Wochenende an. Dabei muss im Südosten immer wieder mit teils kräftigen Gewittern gerechnet werden. Hoch „Diana“ über der Nordsee sorgt hingegen dafür, dass es im Nordwesten nur wenige Gewitter gibt. „Mit der Umstellung der Großwetterlage Anfang nächster Woche geht allerdings auch die lange sonnige Periode an den Küsten zu Ende“, sagte Andreas Brömser vom Wetterdienst Meteomedia am Dienstag. „Bei Höchsttemperaturen von bis zu 33 Grad und einer sehr hohen Luftfeuchtigkeit kommt man sich vor wie in den Tropen“, sagte Andreas Wagner von Meteomedia. „In der feuchten Luftmasse können sich jeweils in den Nachmittags- und frühen Abendstunden wieder örtlich unwetterartige Gewitter entladen.“ Dabei seien „örtliche Sturzfluten“ nicht auszuschließen. In diesen aus meteorologischer Sicht tropischen Nächten schliefen viele Menschen schlecht. dpa

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