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Hilfsorganisation fordert:

Schluss mit „Brot statt Böller“

Saarbrücken - Der Aufruf „Brot statt Böller“ stößt auf Protest. Der Spendenappell trägt nach Ansicht der „Aktion 3. Welt Saar“ (A3WS) „eine gehörige Portion Lustfeindlichkeit zur Schau und appelliert lediglich an das schlechte Gewissen“, sagte Hans Wolf von A3WS. „Genauso gut könnte man dazu aufrufen, keine Weihnachtsbäume oder Bücher zu kaufen.“ Es gebe keinen Zusammenhang von Armut und Silvesterfeuerwerk. Um Hunger zu bekämpfen, brauche es eine andere Agrarpolitik und eine Abkehr von der Liberalisierung des Welthandels. Zudem dürften Nahrungsmittel nicht als Biobrennstoffe verwandt werden. Subventionierte Agrarexporte aus Europa ließen die Märkte in armen Staaten zusammenbrechen. Durch diese falsche Politik – nicht durch Silvesterfeuerwerk – würden bäuerliche Existenzen vernichtet. KNA

Bei Trennung kein Recht

auf Umgang mit dem Haustier

Hamm - Ein getrennt lebender Ehepartner hat keinen Anspruch auf Umgang mit dem Hund, der bei dem Ex-Partner lebt. Das hat das Oberlandesgericht (OLG) Hamm entschieden (Az.: II-10 WF 240/10), wie der Deutsche Anwaltverein mitteilt. Die Frau wollte an zwei Tagen in der Woche für jeweils einige Stunden ein Umgangsrecht mit dem Hund durchsetzen. Nach Ansicht der Richter gibt es darauf keinen gesetzlichen Anspruch. dpa

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