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Pakistanische Stadt will Gebühren

mit Eunuchen eintreiben

Islamabad  - Die ostpakistanische Stadt Sialkot will ausstehende Wassergebühren bei ihren Bürgern künftig von Eunuchen eintreiben lassen. Der Sozialwissenschaftler Rasool Bux Raees aus der ostpakistanischen Provinzhauptstadt Lahore sagte: „Die Anwesenheit eines singenden Eunuchen an der Tür, der ausstehende Abgaben von Schuldnern einfordert, würde als Beleidigung empfunden und viele dazu veranlassen, die Rechnungen zu bezahlen.“ In Pakistan leben etwa 300 000 Eunuchen. Einige von ihnen wurden mit Defekten geboren, die meisten sind kastrierte Männer. Sie leben meist vom Betteln, Tanzen auf Hochzeiten oder auch von Prostitution. dpa

Bremen führt Obduktionspflicht

für verstorbene Kinder ein

Bremen - Die umstrittene Obduktionspflicht für Kinder in Bremen tritt am Dienstag in Kraft. Dann müssen alle Kinder unter sechs Jahren, bei denen die Todesursache nicht zweifelsfrei erkennbar ist, untersucht werden. Die rot-grüne Landesregierung will die Aufklärungsquote bei Kindstötungen erhöhen und für Abschreckung sorgen. dpa

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