NACHRICHTEN   :   NACHRICHTEN  

Fast 70 Prozent der Züge

im Dezember verspätet

Berlin - Fast 70 Prozent der Fernzüge in Deutschland erreichten im Dezember ihr Ziel verspätet. Jeder vierte ICE kam wegen Schnee und Kälte mehr als eine halbe Stunde zu spät an oder fiel ganz aus. Das hat die Stiftung Warentest in Berlin in einer Untersuchung von fast 60 000 Ankunftszeiten ermittelt. Als verspätet gelten dabei Züge, die mehr als fünf Minuten hinter ihrem Fahrplan zurückliegen. Für Reisende, die umsteigen müssen, reichten oft schon wenige Verspätungsminuten, um den Anschlusszug zu verpassen. dpa

Detlef S. war bei allen Geburten

seiner Stieftochter dabei

Koblenz - Im Missbrauchsfall im Westerwald war der Stiefvater offenbar bei den acht Geburten der Kinder dabei, die er mit seiner Stieftochter gezeugt haben soll. Wie die Hebamme Gabriele Schulte der Koblenzer „Rhein-Zeitung“ sagte, hat sie im Kreiskrankenhaus Altenkirchen drei der insgesamt acht Kinder der heute 28 Jahre alten Frau entbunden. Jedes Mal sei der Stiefvater Detlef S. mitgekommen. Auch bei den anderen fünf Geburten sei er immer dabei gewesen, hätten ihr Kolleginnen berichtet. Beim ersten Mal habe sie sich noch nichts dabei gedacht. „Beim nächsten Kind kommt einem die Sache dann aber schon komisch vor, vor allem, wenn man wieder in die Akte eintragen soll ,Vater unbekannt’“, sagte die 57-Jährige der Zeitung. Schon bei der ersten von ihr betreuten Geburt im Jahr 2001 sei die Stieftochter sehr still gewesen, beim nächsten Mal, zwei Jahre später, habe sie gar resigniert gewirkt, berichtete die Hebamme: „Man hatte den Eindruck, dass sie die Sache nur irgendwie schnell hinter sich bringen wollte“, sagte Schulte. Der vermeintliche Großvater habe sich dagegen gefreut, „wie sich ein Opa eben freuen würde“. Dennoch schöpfte die Hebamme Verdacht und informierte das Jugendamt. Das hatte aber keine Folgen. Heute beginnt der Prozess gegen den Stiefvater. dapd

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben