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Giftige Öldämpfe in Flugzeugkabinen

Hamburg - In den Kabinen deutscher Flugzeuge kommt es offenbar häufig zum Eindringen giftiger Öldämpfe. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung in Braunschweig zählte allein bei einer deutschen Airline für 2010 mehr als 60 Öldampf-Störfälle, berichtet der „Spiegel“, und geht von einer hohen Dunkelziffer von etwa einem Störfall pro Tag aus. Dabei gelangt das im Triebwerksöl in geringen Mengen enthaltene Nervengift TCP in die Klimaanlage, die komprimierte Luft aus den Triebwerken zapft. Airlines und Hersteller halten die Konzentration für unschädlich. Toxikologen kennen jedoch „keinen sinnvollen Grenzwert“. Die Lufthansa lässt nach Vorfällen jetzt Urinproben ihrer Mitarbeiter untersuchen. dapd

Mehr als 300 Tote nach Erdbeben

Christchurch - Vier Tage nach dem Erdbeben der Stärke 6,3 in Neuseeland ist die Zahl der Toten in der Stadt Christchurch weiter gestiegen. 145 Leichen wurden bislang geborgen, für 200 Vermisste gibt es kaum noch Hoffnung. Wegen der Schäden droht einem Drittel des Stadtzentrums der Abriss. Damit wäre Christchurch auch als Austragungsort der Rugby-Weltmeisterschaft in Gefahr, zu der im September und Oktober einige Spiele dort ausgetragen werden sollen. In der 390 000-Einwohner-Stadt sind noch 62 000 Haushalte ohne Wasser und 100 000 ohne Abwasser. Jetzt wurde bekannt, dass ein Bergsteiger am Dienstag 14 Kollegen durch Abseilen aus 20 Metern Höhe aus einem zerstörten Bürohochhaus gerettet hatte. AFP

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