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US-Fluglinie überprüft

nach Notlandung alle Boeing 737



Washington - Nach der Notlandung einer ihrer Boeing 737 hat die US-Fluggesellschaft Southwest Airlines am Samstag die Überprüfung aller Flugzeuge dieses Typs angeordnet. Die Maschine mit 118 Passagieren an Bord war am Tag zuvor auf dem Weg von Phoenix nach Sacramento wegen eines Druckverlusts in der Kabine zum Landen gezwungen, wie die Fluglinie mitteilte. Passagiere berichteten, durch eine Explosion sei ein Loch in der Außenhülle entstanden. „Ersten Untersuchungen zufolge ist im Flugzeug der Druck abgefallen und die Sauerstoffmasken fielen herunter“, teilte Southwest Airlines mit. Die Maschine sei rund 40 Minuten nach dem Start in Phoenix im US-Bundesstaat Arizona sicher auf einer Militärbasis in Yuma nahe der Grenze zu Mexiko gelandet. Nach der Landung habe die Besatzung bestätigt, dass es in der Mitte der Kabine ein Loch im Dach gebe, erklärte die Fluglinie. Ein Flugbegleiter und ein Passagier seien ärztlich versorgt worden, doch habe es keine schwereren Verletzungen gegeben. AFP

Mutmaßlicher Kindermörder

von Krailling schweigt

München - Der mutmaßliche Mörder der beiden Mädchen aus dem oberbayerischen Krailling schweigt. Ein Polizeisprecher sagte am Sonntag in München, der festgenommene 50-jährige Onkel der Kinder habe nach den ersten beiden Vernehmungen „die Kommunikation mit den Ermittlern eingestellt“. Zuvor hatte sich der Mann in Widersprüche verstrickt. Am Samstag hatte ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen den Mann erlassen. Damit gilt ein dringender Tatverdacht als bestätigt. Der Mann sei aus dem Polizeipräsidium München in die Justizvollzugsanstalt München-Stadelheim verlegt worden, sagte der Polizeisprecher. Die beiden Schwestern Chiara und Sharon waren in der Nacht zu Donnerstag vergangener Woche in der unverschlossenen Wohnung ihrer Mutter in Krailling getötet worden. Am Freitagnachmittag wurde der Schwager der Mutter im oberbayerischen Peißenberg festgenommen. Sein Motiv ist weiter unklar. Laut Oberstaatsanwältin Andrea Titz mordete der Schwager der Mutter aus Heimtücke: Der Täter habe die „Arglosigkeit und die Wehrlosigkeit der Opfer ausgenutzt“.dapd

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