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Wieder Kamerawagen von Google

auf den Straßen unterwegs

Berlin - Google plant keine schleichende Abschaffung des Onlinedienstes „Street View“. Das Unternehmen dementierte am Montag eine Meldung des Blogs netzpolitik.org, das unter Berufung auf die englischsprachige Seite searchengineland. com behauptet hatte, man habe sich bei Google entschieden, „den Dienst in Deutschland aussterben zu lassen“. Derzeit sind wieder Kamerawagen von Google unterwegs. „Wir haben derzeit keine Pläne, neues Bildmaterial von deutschen Straßen in Street View zu veröffentlichen. Unsere Priorität ist es, mit den neuen Kamerafahrten Straßennamen und -schilder zu erfassen, um unsere Karten bei Google Maps zu verbessern“, sagte Pressesprecherin Lena Wagner. Dies geschehe, „weil sich unsere Prioritäten verändert haben und wir uns nun auf die Verbesserung von Google Maps konzentrieren“. Der StreetView-Dienst für die bereits fotografierten 20 deutschen Städte bleibe weiterhin online, lediglich ein Ausbau sei derzeit nicht geplant. Keine Auswirkung wird diese neuerliche Aufregung auch bei den Planungen des Mitbewerbers Microsoft haben, der bereits im Mai mit den Kamerafahrten für sein Konkurrenzprodukt „Streetside“ starten möchte. Derzeit wirbt das Unternehmen mit einer eigenen Internetseite und einer Transparenzkampagne um das Vertrauen der Öffentlichkeit. Microsoft plant, den Dienst ohne präventive Einspruchmöglichkeiten zu starten. Auch ein Scannen von Wlan-Netzwerken ist geplant. jos

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