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Letzter Start

der Raumfähre Endeavour fraglich



Cape Canaveral - Der letzte Start der „Endeavour“ an diesem Freitag ist ungewiss. Nach Nasa-Angaben rechnen Meteorologen mit Wolken und Seitenwinden. Die Start-Chancen schätzte die US- Raumfahrtbehörde am Donnerstag auf 70 Prozent. Zudem könnte ein Buschbrand nahe dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral (Florida) nach Angaben von US-Medien die Sicht behindern. Zum Start der „Endeavour“ werden hochkarätige Gäste erwartet, allen voran US-Präsident Barack Obama. Auch die Kongressabgeordnete Gabrielle Giffords, die bei einem Attentat im Januar durch einen Kopfschuss schwer verletzt wurde, will den Start in Cape Canaveral verfolgen. Sie ist die Ehefrau des „Endeavour“-Kommandanten Mark Kelly. Ein offenbar geistig verwirrter 22-Jähriger hatte der Abgeordneten in den Kopf geschossen. Insgesamt werden Hunderttausende von Zuschauern erwartet, die auf Tribünen oder an den Stränden den Start der Raumfähre verfolgen wollen. An Bord werden sechs Astronauten sein, die Mission dauert zwei Wochen. Es ist die vorletzte Reise eines Shuttles. Im Juni wird noch einmal die „Atlantis“ ins All geschickt. Dann ist die Ära der wiederverwendbaren US-Raumfähren nach mehr als einem Vierteljahrhundert beendet und die Orbiter kommen ins Museum. dpa

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