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22 Tote bei Fährunglück in Ägypten

Kairo - Im Nil sind am Freitag 22 Menschen ertrunken, als ein Bus von einer Fähre in den Fluss kippte. Die staatlichen ägyptischen Medien meldeten, nur vier Insassen hätten das Unglück überlebt. Der Bus war ins Wasser gestürzt, als die Fähre den Anleger der Ortschaft Aschment in der Nähe von Beni Sueif erreichte und mit großer Wucht gegen das Ufer prallte. Die Reisenden hatten sich den Angaben zufolge mit dem Bus auf den Weg gemacht, um Gräber von Verwandten auf der anderen Uferseite zu besuchen. Da in Ägypten nur wenige Brücken über den Nil führen, gibt es viele Fährbetriebe, um Menschen und Fahrzeuge auf die andere Seite zu bringen. dpa

Zahl der Tornado-Opfer steigt

Washington - Nach der wohl schlimmsten Tornado-Serie seit 80 Jahren in den USA suchen Helfer in den Trümmerbergen verzweifelt nach Überlebenden. Doch stattdessen finden sie immer mehr Leichen. Die Zahl der Toten im Süden des Landes kletterte auf mehr als 300, ein Ende war nicht in Sicht. „Die Geschichte lehrt uns, dass das Schätzen von Opferzahlen ein schweres Geschäft ist“, sagte der Chef der US-Katastrophenschutzbehörde FEMA, W. Craig Fugate. Präsident Barack Obama sagte den Menschen in der Katastrophenregion schnelle Hilfe zu. Der Verlust an Menschenleben zerreiße ihm das Herz, sagte Obama. dpa

Start der „Endeavour“ verschoben

Cape Canaveral - Wegen technischer Probleme ist der Start der US-Raumfähre „Endeavour“ am Freitag um mindestens 48 Stunden verschoben worden. Grund seien Schwierigkeiten mit einer Beheizungsvorrichtung, teilte die US-Weltraumbehörde Nasa mit. Der Shuttle hätte am Freitag Abend MESZ zu einer zweiwöchigen Reise ins All aufbrechen sollen - zu seinem letzten Flug. dpa

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