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Taximörder vom Bodensee

weiter auf der Flucht

Wiesloch - Der Taximörder vom Bodensee ist trotz intensiver Fahndung weiter auf der Flucht. Der zu lebenslanger Haft verurteilte Straftäter war am Samstag aus einer geschlossenen Psychiatrie in Wiesloch bei Heidelberg ausgebrochen. Wie ein Sprecher des Landeskriminalamts am Sonntagabend in Stuttgart sagte, war die Suche nach dem 29-jährigen Andrej W. bisher erfolglos. Es würden unter anderem mehrere Einbrüche in Gartenlauben überprüft, sagte der LKA-Sprecher. Bisher ergaben sich daraus aber keine Hinweise auf den Verbleib des 29-Jährigen. Der Mörder war am Samstagvormittag während eines Hofgangs aus der Psychiatrie verschwunden, obwohl er an den Füßen gefesselt war. Vor knapp einem Jahr hatte Andrej W. eine Taxifahrerin am Bodensee umgebracht. Eine weitere vergewaltigte und verletzte er schwer. Wegen erheblich verminderter Schuldfähigkeit wurde er im Psychiatrischen Zentrum Nordbaden untergebracht. Der 29-Jährige gilt als extrem gewaltbereit. 50 Beamte waren rund um Wiesloch im Einsatz – unterstützt von Hubschraubern und Hunden. Der Chefarzt des Wieslocher Maßregelvollzugs, Rolf-Dieter Splitthoff, sagte den „Stuttgarter Nachrichten“, es sei unglaublich, dass es dem Mann gelungen sei, aus der geschlossenen Psychiatrie zu entkommen. dpa

Italien will Verkäufern den Strand für 90 Jahre überlassen

Brüssel/Rom - Italiens Strände sind nicht nur bei Urlaubern beliebt, sondern auch bei Verkäufern: Wer in Zukunft eisgekühlte Getränke, Früchte oder Liegen und Sonnenschirme am Strand anbieten will, der könnte nach dem Willen von Silvio Berlusconi Genehmigungen für nahezu ein ganzes Jahrhundert bekommen. Die konservative Regierung Italiens will Strandverkäufern Konzessionen für 90 Jahre ausstellen, berichteten italienische Medien. Die EU-Kommission in Brüssel stellt sich aber als oberster Wettbewerbshüter dagegen. „Wir wollen sicherstellen, dass es einen fairen Wettbewerb gibt und dass jeder die Möglichkeit hat, seine Dienste anzubieten“, sagte eine Sprecherin von EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier. dpa

Trockene Wälder brennen

in Nordrhein-Westfalen

Düsseldorf - Mehrere Waldstücke sind am Wochenende in Nordrhein-Westfalen in Flammen aufgegangen. In Meschede kämpfte die Feuerwehr die ganze Nacht zum Sonntag gegen die Flammen. Dort war auf einer Bergkuppe eine Fläche in Brand geraten. „Das ist zwar kein großes Gebiet, aber durch die Lage auf dem Berg hatten wir Schwierigkeiten, überhaupt Wasser zur Brandstelle zu bekommen“, sagte der Leiter der Feuerwehr Meschede, Hubertus Schemme. Bauern unterstützten die Feuerwehrleute, indem sie Wasser mit ihren Gülleanhängern heranschafften. Die Waldbrandgefahr steigt nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) weiter an. „Es sind keine ergiebigen Niederschläge erwarten“, sagte der DWD-Meteorologe Wolfgang Reiff. dpaDWD ESSEN]

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