Welt : 180 Bergleute in China verschüttet

Peking - Beim Einbruch von Wasser in zwei Kohlegruben im Nordwesten Chinas sind vermutlich 180 Bergleute verschüttet worden. Während am Sonntag die Hoffnungen, nach dem Wassereinbruch vom Freitag noch Überlebende zu finden, rapide sanken, gab es tätliche Auseinandersetzungen zwischen verzweifelten Angehörigen der Bergarbeiter und den Rettungsleuten vor Ort, weil Gerüchte die Runde machten, die Sicherheitskräfte hätten die Rettungsversuche eingestellt. Die Behörden versicherten, die Rettungsaktionen würden weitergehen, wegen der Gefahr weiterer Überflutungen und ausweichendem Gas sei jedoch Vorsicht geboten. Chinas Bergwerke zählen zu den gefährlichsten weltweit. Offiziellen Angaben zufolge starben allein im vergangenen Jahr 4700 Kumpel, unabhängige Gruppen schätzen die Zahl sogar auf rund 20 000. AFP

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