2008 Die Welt feiert den Jahreswechsel : Die größte Party

An der Copacabana feierten zwei Millionen

Berlin/Rio/New York - Millionen Menschen auf der ganzen Welt haben in der Nacht zum Dienstag mit Feuerwerken und Musik das Jahr 2008 begrüßt. Berlin hatte zuvor das größte Fest der Welt angekündigt, konnte dann aber nicht mit Rio mithalten. An der Copacabana feierten mehr als zwei Millionen Menschen, doppelt so viele wie auf der Partymeile am Brandenburger Tor. Das erste Riesenfeuerwerk gab es in Sydney, wo das neue Jahr um 14 Uhr MEZ begann. Eine Million Menschen waren in Sydney am Hafen zusammengekommen. Das nach Angaben der Veranstalter größte Feuerwerk der Geschichte wurde von zwölf Computern gesteuert.

In New York zeigte die leuchtende Kugel am Times Square, wo die Menschen unter starken Sicherheitsvorkehrungen in eisiger Kälte ausharrten, in diesem Jahr zum hundertsten Mal den Countdown bis Mitternacht.

Im Irak, wo sich die Sicherheitslage in den vergangenen Wochen verbessert hat, wagten sich die Einwohner Bagdads zum Jahreswechsel nach draußen und sangen und tanzten in den Straßen. Auf den Champs-Elysées in Paris waren 400 000 Einheimische und Touristen unterwegs und begrüßten dort das neue Jahr. Um möglichen Ausschreitungen vorzubeugen, wurden in Paris 13 000 Polizisten mobilisiert. In ganz Frankreich steckten Randalierer jedoch mehr als 370 Autos in Brand, landesweit wurden 273 Menschen festgenommen. Die Sicherheitskräfte sprachen von einer „relativ ruhigen“ Nacht im Vergleich zum Vorjahr.

Die Silvestertraditionen sind verschieden: Die rumänische Polizei hat die traditionelle Silvesterprügelei im Dorf Ruginoasa mit einem Tränengaseinsatz beendet. In dem Ort gehen an Silvester die jungen Männer, mit Schafspelzen kostümiert und in Gruppen aufgeteilt, mit Schlagstöcken aufeinander los, um den Mädchen zu imponieren. Weil die Polizei das diesmal verhindern wollte, griffen Dorfbewohner die Beamten an. AFP/dpa

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