Welt : 300 Jahre Macht in Florenz

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Der durch Bankgeschäfte reich gewordene Clan der Medici beherrschte seit 1434 drei Jahrhunderte lang die italienische Stadt Florenz. Giovanni di Bicci aus dem MediciClan stieg Ende des 14. Jahrhunderts zum Bankier der Florentiner Kirche auf – bald standen auch Könige und Päpste in der Schuld der Medici. Cosimo de Medici , genannt „der Alte“, etablierte ab 1434 die gesellschaftliche Vorherrschaft der Banker-Dynastie. Aus dem Bankgeschäft wurde auch ein erfolgreiches Handelshaus – reich an Einfluss auf Kirche, Wirtschaft und Gesellschaft.

HERZÖGE VON FLORENZ

1531 wurden Medici-Angehörige Herzöge von Florenz, 1569 Großherzöge der Toskana. Erst 1743 erlosch das Geschlecht.

KAPITAL FÜR DIE KUNST

Lorenzo I. , „il Magnifico“ („der Prächtige“), selbst Dichter, förderte Ende des 15. Jahrhunderts Kunst, Kultur und Humanismus, Er gründete Bibliotheken und Akademien und war ein großzügiger Mäzen der Maler und Bildhauer wie Botticelli , Michelangelo und Leonardo da Vinci . Auch Galilei wurde von den Medici gefördert.

Die Medici hielten in öffentliche Ämter ebenso Einzug wie in die europäischen Fürstenhäuser und den Vatikan: Zu ihnen gehören auch die Päpste Leo X. und Klemens VII. und die französischen Königinnen Katharina und Maria von Medici . cwe

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