Welt : 35 Modelle, von Hand zugeschnitten

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Der Begriff Haute Couture kommt aus dem Französischen und bedeutet gehobene Schneiderkunst und exklusive Maßarbeit eleganter Mode. Die Haute Couture wurde in Paris gegen Ende des 19. Jahrhunderts erfunden und ist seitdem von dort nicht mehr wegzudenken. Noch heute sind die Kreationen der Designer exquisite Kunstwerke, die in monatelanger Handarbeit von Spezialisten gefertigt werden. Das KnowHow wird von Generation zu Generation überliefert. Die Auflagen der Pariser Schneiderinnung, des „Chambre Syndicale de la Couture Parisienne“, sind immer noch restriktiv wie vor 100 Jahren. So muß ein Couturehaus heute pro Saison eine Kollektion von mindestens 35 maßgeschneiderten Modellen präsentieren und mindestens 15 Mitarbeiter in seinen Ateliers beschäftigen.

Rebellisch

Ab 1960 veränderte sich mit der Beatgeneration die Bedeutung der Haute Couture. Die Roben der Couturiers wurden als langweilig und nicht mehr den Trends entsprechend kritisiert. Junge Designer entwarfen plötzlich für ihr eigenes Label luxuriöse und avantgardistische Konfektionen, die in Kaufhäusern und Boutiquen verkauft wurden, so genannte

Prêt-à-porter -Kollektionen. Seit 1965 finden in Paris die Prêt-à-porter-Schauen in der gebotenen Distanz vor den Haute-Couture-Präsentationen statt. gar

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