Eine Gruppe bislang unbekannter Männer
hat in der Nacht zum Montag im nordhessischen Bad Sooden-Allendorf
ein Festzelt überfallen. 13 Menschen wurden zum Teil schwer
verletzt.
Bad Sooden-Allendorf/Kassel -
In der Nacht zum Montag gegen 1:30 Uhr waren mehrere
Notrufe von Gästen der Veranstaltung eingegangen, wie die Polizei in Kassel mitteilte. Die vier bis sechs mit Stöcken und Baseballschlägern
bewaffneten Täter sollen auf dem Weg zur Theke mehrere Menschen
niedergeknüppelt haben, sagte ein Polizeisprecher.
Zeugen zufolge sollen die schwarz gekleideten Männer mit Autos vorgefahren und sofort in
das Zelt geeilt sein. Warum die am Eingang postierten
Sicherheitsleute die Unbekannten nicht aufgehalten haben, war
zunächst nicht bekannt.
Die Täter im Alter von etwa 18 bis 22 Jahren sollen außerdem mit Schutzpanzern an Armen, Beinen und zum
Teil auch am Oberkörper ausgerüstet gewesen sein. 13 Menschen
erlitten Prellungen, Platz- sowie Schürfwunden, zwei von ihnen wurden
schwer am Kopf verletzt. Lebensgefahr bestehe allerdings nicht, sagte
ein Polizeisprecher. Noch bevor die Polizei am Tatort eintraf, war
der Schlägertrupp schon wieder verschwunden. Über die Täter und ihr
Motiv war noch nichts bekannt. "Wir tappen noch im Dunkeln", sagte eine
Polizeisprecher.
(imo/ddp/AFP)
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"Alle Täter wurden als “Südländisch” beschrieben und sollen ca. 18 - 22 Jahre alt sein. Ein Täter hatte eine Hahnenkamm-Frisur, ein weiterer wird als 170 cm groß, mit schlanker Figur, bekleidet mit weißer Strickjacke mit schwarzen Streifen, beschrieben.
Von einem weiteren Täter ist bislang bekannt dass er nach hinten gegeelte dunkle oder schwarze Haare hatte. Die Polizei sucht weitere Zeugen die Hinweise auf die Täter und die Fahrzeuge geben können.
Michael Matyssek Polizeihauptkommissar"
http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44143/1247923/polizeipraesidium_nordhessen_kassel
in der Sendung Brisant vom Montag, den 18. August,17:30 Uhr wurden "rechte Schläger" gemeldet, das gibt mir erheblich zu denken.
mfg
An die Nichterwähnung der ethnischen Herkunft von Tätern im Zusammenhang mit Verbrechen durch unsere Medien ist man mittlerweile gewöhnt. Da macht man sich dann halt seine eigenen Gedanken. Zwischen den Zeilen lesen zu müssen, hat eine lange Tradition in unserem Land.
Aber eine Entstellung von Tatsachen ist doch ein starkes Stück. Ich hoffe, dass dieser Lapsus bei Brisant nur auf menschliche Unzulänglichkeit und nicht auf Absicht zurückzuführen ist.
Er schreibt:
Sehr geehrter Herr ...
vielen Dank für Ihre Zuschrift und die darin geäußerte Kritik.
Ich bin der zuständige verantwortliche Redakteur der Sendung und möchte Ihnen deshalb antworten.
Natürlich ist Ihnen nicht entgangen, dass Moderation und Beitrag unterschiedliche Aussagen zu den mutmaßlichen Tätern enthalten haben. Für diesen ausgesprochen bedauerlichen Fehler, der auf menschliches Versagen in der redaktionellen Arbeit zurückzuführen ist, möchte ich mich bei Ihnen als Zuschauer in aller Form entschuldigen.
Ich kann Ihren Ärger verstehen und möchte Ihnen versichern, dass das Team von BRISANT bestrebt ist, dass dies ein Einzelfall bleibt.
Mit freundlichen Grüßen,
T. Amarell
ARD
MDR