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Nordhessen

Brutaler Schlägertrupp überfällt Erntedankfest

Eine Gruppe bislang unbekannter Männer hat in der Nacht zum Montag im nordhessischen Bad Sooden-Allendorf ein Festzelt überfallen. 13 Menschen wurden zum Teil schwer verletzt.
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Bad Sooden-Allendorf/Kassel -  In der Nacht zum Montag gegen 1:30 Uhr waren mehrere Notrufe von Gästen der Veranstaltung eingegangen, wie die Polizei in Kassel mitteilte. Die vier bis sechs mit Stöcken und Baseballschlägern bewaffneten Täter sollen auf dem Weg zur Theke mehrere Menschen niedergeknüppelt haben, sagte ein Polizeisprecher. Zeugen zufolge sollen die schwarz gekleideten Männer mit Autos vorgefahren und sofort in das Zelt geeilt sein. Warum die am Eingang postierten Sicherheitsleute die Unbekannten nicht aufgehalten haben, war zunächst nicht bekannt.

Die Täter im Alter von etwa 18 bis 22 Jahren sollen außerdem mit Schutzpanzern an Armen, Beinen und zum Teil auch am Oberkörper ausgerüstet gewesen sein. 13 Menschen erlitten Prellungen, Platz- sowie Schürfwunden, zwei von ihnen wurden schwer am Kopf verletzt. Lebensgefahr bestehe allerdings nicht, sagte ein Polizeisprecher. Noch bevor die Polizei am Tatort eintraf, war der Schlägertrupp schon wieder verschwunden. Über die Täter und ihr Motiv war noch nichts bekannt. "Wir tappen noch im Dunkeln", sagte eine Polizeisprecher. (imo/ddp/AFP)
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Kommentare [ 4 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von heinrichkoch heinrichkoch ist gerade offline | 19.8.2008 14:04 Uhr
Täterbeschreibung
Zitat Polizeipräsidium Nordhessen:

"Alle Täter wurden als “Südländisch” beschrieben und sollen ca. 18 - 22 Jahre alt sein. Ein Täter hatte eine Hahnenkamm-Frisur, ein weiterer wird als 170 cm groß, mit schlanker Figur, bekleidet mit weißer Strickjacke mit schwarzen Streifen, beschrieben.

Von einem weiteren Täter ist bislang bekannt dass er nach hinten gegeelte dunkle oder schwarze Haare hatte. Die Polizei sucht weitere Zeugen die Hinweise auf die Täter und die Fahrzeuge geben können.

Michael Matyssek Polizeihauptkommissar"

http://www.presseportal.de/polizeipresse/pm/44143/1247923/polizeipraesidium_nordhessen_kassel
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von vielleser vielleser ist gerade offline | 20.8.2008 15:22 Uhr
mdr
Guten Tag,

in der Sendung Brisant vom Montag, den 18. August,17:30 Uhr wurden "rechte Schläger" gemeldet, das gibt mir erheblich zu denken.

mfg
Comment
von jakob jakob ist gerade offline | 20.8.2008 18:00 Uhr
Brisante Information
In der Sendung "Brisant" wurde der betreffende Beitrag mit dem Hinweis auf einen Überfall durch rechte Schläger anmoderiert. Im Beitrag selbst wurden die Täter als südländische Typen beschrieben und kein Hinweis auf rechte Schläger genannt. Da passte etwas ganz und gar nicht zusammen. Der oben zitierte Auszug aus dem Polizeibericht bestätigt meine Vermutung.

An die Nichterwähnung der ethnischen Herkunft von Tätern im Zusammenhang mit Verbrechen durch unsere Medien ist man mittlerweile gewöhnt. Da macht man sich dann halt seine eigenen Gedanken. Zwischen den Zeilen lesen zu müssen, hat eine lange Tradition in unserem Land.

Aber eine Entstellung von Tatsachen ist doch ein starkes Stück. Ich hoffe, dass dieser Lapsus bei Brisant nur auf menschliche Unzulänglichkeit und nicht auf Absicht zurückzuführen ist.
Comment
von eastside64 eastside64 ist gerade offline | 20.8.2008 20:36 Uhr
Brisante Falschmeldung
Der zuständige verantwortliche Redakteur der Sendung, Torsten Amarell, hat sich jetzt für den bedauerlichen “Einzelfall” entschuldigt.

Er schreibt:

Sehr geehrter Herr ...

vielen Dank für Ihre Zuschrift und die darin geäußerte Kritik.

Ich bin der zuständige verantwortliche Redakteur der Sendung und möchte Ihnen deshalb antworten.

Natürlich ist Ihnen nicht entgangen, dass Moderation und Beitrag unterschiedliche Aussagen zu den mutmaßlichen Tätern enthalten haben. Für diesen ausgesprochen bedauerlichen Fehler, der auf menschliches Versagen in der redaktionellen Arbeit zurückzuführen ist, möchte ich mich bei Ihnen als Zuschauer in aller Form entschuldigen.

Ich kann Ihren Ärger verstehen und möchte Ihnen versichern, dass das Team von BRISANT bestrebt ist, dass dies ein Einzelfall bleibt.

Mit freundlichen Grüßen,

T. Amarell
ARD
MDR

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