Unbekannte haben auf einem Friedhof im Berliner Stadtteil Weißensee Dutzende Grabsteine umgeworfen. Die Ruhestätte ist ein nationales Kulturdenkmal und gilt als einer der größten jüdischen Friedhöfe
Europas.
Berlin -
Ein Friedhofsgärtner entdeckte
die Tat am Dienstagmorgen. Der Staatsschutz ermittelt nach
Polizeiangaben wegen Störung der Totenruhe und Sachbeschädigung.
Der Friedhof im Stadtteil Weißensee ist ein nationales
Kulturdenkmal und gilt als einer der größten jüdischen Friedhöfe
Europas.
Auf dem Friedhof liegen unter anderem die von den Nazis in den
Selbstmord getriebene Maler-Witwe Martha Liebermann, der Verleger
Samuel Fischer, der Mediziner Albert Fraenkel, der Hertie-Warenhausbegründer Hermann Tietz und der 2001 gestorbene Schriftsteller Stefan Heym. Ein Gedenkstein erinnert an die sechs
Millionen Juden, die Opfer der Nazis wurden.
(imo/dpa)
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