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NPD in Sachsen-Anhalt

Rechtsextreme Zeitschrift an Schulen aufgetaucht

An Sekundar-und berufsbildenden Schulen in Sachsen-Anhalt sind vereinzelt Zeitungen der rechtsextremen NPD aufgetaucht. Einem Schüler, der die Aktion ablehnte, wurde Gewalt angetan. An Gymnasien ist bislang noch keine NPD-Zeitschrift augetaucht.
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Verteilen Schülerzeitungen: Mitglieder der NPD. - Foto: dpa
Magdeburg -  In Sachsen-Anhalt sind laut Innenministerium seit Anfang des Jahres an mindestens sechs Schulen Exemplare einer rechtsextremen Schülerzeitung des NPD-Nachwuchses verteilt worden. "Dies zeigt, dass die Jungen Nationaldemokraten aktiv sind, aber man sollte ihre Möglichkeiten auch nicht überschätzen", sagte Ministeriumssprecher Martin Krems. In Halle wandten die Verteiler der Zeitung Gewalt gegen einen Schüler an, der die Aktion ablehnte.

Laut Ministerium tauchten Exemplare der Zeitung der rechtsextremen NPD vor allem an Schulen in Halle, Quedlinburg, Köthen, Leuna und Staßfurt sowie zwei Mal in Brettin (Jerichower Land) auf. Die Zahl der festgestellten Zeitungen lag jeweils im einstelligen Bereich. Der Ministeriumssprecher wies darauf hin, dass die Zeitungen nach den bisherigen Erkenntnissen nur an Sekundar- und berufsbildenden Schulen verteilt worden seien. Das deute darauf hin, dass sich die NPD wenig Chancen ausrechne, Gymnasiasten von ihren Inhalten zu überzeugen. Das Kultusministerium hat die Schulen in Sachsen-Anhalt zu konsequentem Handeln gegen die Verteilung der Schülerzeitung aufgefordert.(sba/dpa)
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Kommentare [ 5 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von weissauchnich weissauchnich ist gerade offline | 4.2.2008 15:02 Uhr
Regierung hat versagt
Es wird höchste Zeit, Polizei, Justiz, nein, die gesamte Regierung in Sachsen-Anhalt auszuwechseln, - durch Externe.
Es ist einfach ekelhaft!!
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von stachel stachel ist gerade offline | 4.2.2008 22:00 Uhr
NPD-Verbot
Wenn unsere Politiker nicht den Mut für ein Verbotsverfahren gegen die NPD haben, kann wahrscheinlich auch das Verteilen von Zeitschriften nicht verhindert werden, es sei denn, es werden verfassungsfeindliche Inhalte verbreitet. Dann könnte allerdings auch ein Verbotsverfahren Erfolg haben. Dieses Nazi-Pack gehört geächtet, mit allen Konsequenzen.
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von goldenlu goldenlu ist gerade offline | 5.2.2008 9:53 Uhr
Verharmlosung?
Es ist erschreckend, dass Politiker oder auch Mitarbeiter aus dem Innenministerium das rechte Pack immmer wieder, gerade in Sachen Anhalt, so hinstellen als ob das alles garnicht so schlimm sei. Ist ja bloß eine Minderheit. Die 20/30ßiger Jahre des letzten Jahrhunderts haben genauso begonnen.
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von blumentopfche blumentopfche ist gerade offline | 5.2.2008 10:47 Uhr
was sollen diese
beschimpfungen? kein mensch ist ein pack?
solange ein partei nicht verboten ist, kann sie werbematerial oder zeitungen, auch ihrer jugendorgansationen verteilen. ob das jedem gefällt, ist eine andere sache.

ich könnte mit vorstellen, daß z.b. lehrer in politischer weltkunde im unterricht mit den schülern über die inhalte dieser zeitungen diskutieren . es sollte doch nicht schwerfallen das alles zu enttarnen.

und, junge leute sind wesentlich stärker in der ablehnung extremistischer strömungen, wenn sie sie selber erkennen und kritisch mit ihnen umgehen können.

das lernt man nicht, wenn solche zeitungen aus der hand gerissen werden, weil " pack" sie verteilt.

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von unbekannt | 5.2.2008 12:34 Uhr
verbieten war
noch nie der richtige weg, sondern auseinandersetzung.

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