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Leserdebatte

Eisglätte auf den Straßen - Wie sieht es in anderen Städten aus?

Der Winter hat die Berliner fest im Griff - leider auch Gehwege. Fußgänger rutschen, schlittern, stürzen. Die Krankenhäuser melden offene Knochenbrüche. Haben andere Städte bessere Strategien gegen den spiegelglatten Untergrund?
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Glatte Gehwege. Barfuß laufen könnte helfen. - Foto: dpa
Berlin -  Bei der Diskussion um Schlaglöcher und Straßenschäden haben uns die User darauf hingewiesen, dass die Situation als Fußgänger dramatisch ist. Vor vielen Häusern wird ärgerlicherweise nicht geräumt. Wir haben die Anregungen unserer User gerne aufgegriffen.

Berliner weichen auf besseres Schuhwerk aus, behelfen sich mit Spikes oder landen auf den Vierbuchstaben. Das Ordnungsamt prüft beanstandete Wege und versucht dann, den Eigentümer oder den von ihm beauftragten Winterdienst zu erreichen. Zur Not wird ein Sonderteam der BSR rausgeschickt. Die Situation scheint sich trotzdem nicht zu verbessern.

Auf den eisglatten Straßen und Gehwegen sind viele Fußgänger bereits schwer gestürzt. Im Klinikum Benjamin Franklin in Steglitz seien allein am Wochenende 108 Patienten behandelt worden, die auf dem Eis ausgerutscht waren, sagte eine Charité-Sprecherin. Im Unfallkrankenhaus in Berlin-Marzahn wurden seit Freitag rund 250 Unfallpatienten nach Stürzen eingeliefert, mit zum Teil schweren Verletzungen, wie eine Sprecherin sagte.

Die Grünen werfen dem Senat bei der Glättebekämpfung „völliges Versagen“ vor. Weder der Senat noch private Grundstücksbesitzer kämen ihrer Verpflichtung nach, die Gehwege zu räumen, kritisierte Verkehrsexpertin Claudia Hämmerling.
Fotostrecke: Winter in Berlin (143 Bilder)

Aber ist Berlin ein Einzelfall? Wie sieht es in anderen Städten aus? Sind dort die Straßen geräumt? Ist der Winter in anderen Regionen nicht so hart? Kommt man in Frankfurt, München oder Hamburg ohne Prellungen und blaue Flecke zu Supermarkt und Bäcker? Wir wollen gerne vergleichen, wie das Winter-Chaos im Vergleich zu Berlin bewältigt wird.

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Kommentare [ 40 ] Kommentar hinzufügen »

Comment
von unbekannt | 8.2.2010 14:04 Uhr
Hamburg
In den Teilen Hamburgs, in denen ich unterwegs bin (westen) ist es kein Stück besser, als es für Berlin beschrieben ist. Besonders ärgerlich finde ich, dass gerade die Stellen, die eigentlich die Stadt räumen müsste, besonders schlecht betreut sind. Die privat zu räumenden/streuenden Fußwege sind zwar nicht optimal, die städtischen Flächen hingegen sind überhaupt nicht bearbeitet worden (schon seit mehr als einer Woche nicht). Es wäre schon eine merkwürdige Situation, wenn hier das Ordnungsamt Bürger/Eigentümer auffordern würde (oder sogar Bußgelder verhängen würde) und die Stadt selbst gar nichts tut. Teilweise trifft man Menschen an, die sogar auf den Straßen laufen.
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von marn marn ist gerade offline | 8.2.2010 17:24 Uhr
Halle
In Halle scheint es auch nicht besser zu sein. Einige Fußwege und Seitenstraßen sind trotz zwischenzeitlichen Tauwetters wieder Eispisten und die meisten Radwege sind weiterhin unbefahrbar. Nun hat sich der Stadtrat mit der Sache zu beschäftigen, denn es wurde Dienstaufsichtsbeschwerde gegen den Winterdienst eingereicht.
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von Normalja Normalja ist gerade offline | 8.2.2010 14:11 Uhr
München
München hat dieses Jahr einen sehr "schwachen" Winter, was die Temperaturen und die Schneehöhen angeht, gerade im Vergleich zu Berlin. Davon unabhängig wird hier generell nach Schneefällen in der Regel zügig und gründlich geräumt und sorgfältig gestreut - selbst die Radwege sind fast durchweg gut geräumt und befahrbar, und sogar die Parkwege im Englischen Garten werden im Winter "bearbeitet" und gleichmäßig abgestreut.
Auch die von den Hausbesitzern beauftragten privaten Räumdienste scheinen ihre Arbeit hier besser bewältigen zu können als in Berlin.
Nicht besonders gut, aber noch akzeptabel, sind meist die Bahnsteige der S-Bahn München GmbH geräumt und gestreut (der Fahrbetrieb der hiesigen S-Bahn läuft allerdings weitgehend problemlos, pünktlich und im vollen Leistungsumfang ;-)).
Insgesamt hat man in München den Eindruck, dass es der Stadt und ihren Bewohnern wichtig ist, dass solche Dinge kompetent und schnell in Angriff genommen werden - wahrscheinlich ist man daher auch eher bereit, das erforderliche Geld dafür auszugeben.
Ich will als Exil-Berliner München und die Münchner sicherlich nicht generell idealisieren, aber solche "öffentlichen Aufgaben" werden hier wirklich durchweg auffallend gut erledigt - so, wie es in Berlin ja früher eigentlich auch der Fall war. Ich glaube, es fehlt in Berlin momentan nicht nur an Geld, sondern vor allem an Bürgersinn, an der Bereitschaft, über den unmittelbaren eigenen Wirkungskreis hinaus Verantwortung zu übernehmen und letztlich vielleicht auch an der Liebe zur eigenen Stadt.
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von unbekannt | 8.2.2010 15:07 Uhr
Antwort an Normalja
Ich glaube, es fehlt in Berlin momentan nicht nur an Geld, sondern vor allem an Bürgersinn, an der Bereitschaft, über den unmittelbaren eigenen Wirkungskreis hinaus Verantwortung zu übernehmen und letztlich vielleicht auch an der Liebe zur eigenen Stadt.

Wissen Sie, es fällt immer wieder auf: Politiker und s. g. Top-Manager verspielen die Steuergelder im Finanz-Casino, verlagern Stellen nach Rumänien u. v. a., aber die Normalbürger sollen wahre Engel und Helden der Arbeit sein für lau und ein Lob. Das klappt nicht! Wenn der Kopf stinkt, können das die Füße nicht ausgleichen.

Das doofe Wort Eigenverantwortung nimmt den Verantwortlichen jede Verantwortung trotz bester Bezahlung und bürdet sie dem Volk auf, das nur noch als Konsum- und Arbeitsvieh herhalten soll. Den Berlinern fehlt auch nicht die Liebe zur eigenen Stadt, sondern sie haben langsam die Nase voll, für blöd verkauft zu werden.
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von andrea andrea ist gerade offline | 8.2.2010 16:31 Uhr
Wann wird es endlich wieder Sommer?...


Zitat von Normalja

es fehlt in Berlin momentan nicht nur an Geld, sondern vor allem an Bürgersinn, an der Bereitschaft, über den unmittelbaren eigenen Wirkungskreis hinaus Verantwortung zu übernehmen und letztlich vielleicht auch an der Liebe zur eigenen Stadt.



Yep! Frühlingsgefühle sind ja auch schon mal was... :-)
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von stachel.v.tagesigel stachel.v.tagesigel ist gerade offline | 8.2.2010 14:24 Uhr
Es geht auch anders!
Kastanienallee 25, in Berlin-Westend - vorbildich und breit genug geräumt. Kein Schnee, kein Eis, dank eines vorbildlichen türkischen Hausmeisters! Danke, danke, danke! Berlin wär Spitze, wenn alle so pflichtbewusst wären!
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von auswanderer auswanderer ist gerade offline | 8.2.2010 14:41 Uhr
Die Winterdienste sollten
mit samt der Besitzer bestraft werden.

In der zweiten Januar Woche wurde das Thema schon in den Berliner Nachrichten gesendet, was ist seither geschen ??

Auf Gehwegen fahren Streufahrzeuge den Schnee zu Eis, Streuen nur Handvoll oder garnicht, kassieren seit Jahren für nichtstun.

Eigentümer werden nicht zur Rechenschaft gezogen, Senat / Ordnungsamt Straft nicht ab....also ? Was soll das hier in der Stadt.

Alle reden *beBerlin*, lächerlich. Wenn es darauf ankommt - nur Chaos, schade.

Fühlt sich keiner mehr verantwortlich für Leib und Leben ??

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von gebsch gebsch ist gerade offline | 8.2.2010 15:17 Uhr
Unser Hausmeister erzählt...
...dass er keinen Streusand mehr zur Verfügung hat und die Hausverwaltung auch keinen bekommt.

Grimms Märchen halt....
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von uwemohrmann uwemohrmann ist gerade online | 8.2.2010 17:06 Uhr
gebsch
die Story kenne ich auch. Das Problem liegt wohl auch daran, das mal das Räumgesetz geändert wurde. Wenn mich nicht alles täuscht , mussten früher Gehwege total geräumt sein, und das ist jetzt nicht mehr der Fall. Weiss aber von Freunden in München und Frankfurt, das es da in solch Situationen auch nicht besser ist.
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von unbekannt | 8.2.2010 15:29 Uhr
Berlin-Mitte
Kastanienallee, Berlin Mitte: Katastrophe. Gerade in der Kastanienallee, wo sich haufenweise Dienstleister und Anbieter von Boutiquen- und Kneipenkultur dicht an dicht aneinanderreihen, ist es besonders ärgerlich, dass sich niemand für seinen Teil der vereisten Holperpiste zuständig fühlt.

In fast allen Straßen im Gebiet um den S+U Schönhauser Allee, U Eberswalder Straße und U Senefelder sieht es ähnlich aus. Es ist glatt, glatt, glatt! Und kreuzgefährlich. Gestreute Teile der Fußwege sind die Ausnahme, und wenn, dann reichen sie gerade mal vom einem Haus zum anderen. An der Grundstücksgrenze hört die dünne Streuschicht präzise auf. Für jeden - auch diejenigen, die gut zu Fuß sind - eine Herausforderung.

Gestreut wurde - wenn überhaupt - leidenschaftslos vor Wochen und jetzt ist das meiste zentimeterdick überfroren. Laufen ist nur auf dem Fahrdamm rutschfrei möglich - wenn auch nicht gefahrlos, denn die Autofahrer zeigen zwar erfreulicherweise Verständnis, aber sie rechnen eben nicht wirklich mit Fußgängern auf dem Damm.

Davon einmal abgesehen: Gibt es bei der BSR keine Ingenieure, die das Räumergebnis ihrer Schneeräumfahrzeuge kontrollieren? Diese Kleinkehrmaschinen für die Bürgersteige sind wahre Eiswunder. Kommt man vor dem Schneeräumen auf dem festgetretenen Schnee noch halbwegs gut voran, ist das DANACH unmöglich geworden. Die Bürsten kratzen ein wenig Schnee weg und polieren den Rest zu Eis. Da helfen auf die alibimäßig gestreuten drei Krümel Splitt auch nicht mehr. Fällt das niemanden bei der BSR auf?
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von Spreewaldfee Spreewaldfee ist gerade offline | 10.2.2010 17:09 Uhr
Genau so!
Sie haben es treffend beschrieben! Die Kehrwalzen polieren das Eis nur zu noch spiegelnderem Glanz, damit man auch morgen noch sicher hinfällt. Ich könnte mir manchmal nur noch die Haare raufen ob soviel Unlogik und Dummheit ... Die von der Stadt teuer bezahlten Räumungsunternehmen müßten nur einfach einmal (wie unser älterer Nachbar von gegenüber) einen Eispickel und eine Schaufel in die HAND nehmen, dann würde es auch klappen mit freien Gehschneisen... Ist wohl zuviel verlangt - aber das Geld ist natürlich schon geflossen!
LG :-)
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von Abraxas10 Abraxas10 ist gerade offline | 8.2.2010 15:29 Uhr
Bedauerliche Kollateralschäden
Wenn man mal alleine die ca. 100 Verletzten, die sich aufgrund der mangelnden Räumung der öffentlichen und privaten Flächen im Klinikum Benjamin Franklin eingeliefert wurden, berücksichtigt und wohlwollend annimmt, dass das die einzigen Verletzten sind, die im Bezirk angefallen sind, kommt man rechnerisch für Berlin auf mindestens 600 Verletzte pro Tag und Bezirk, die man jetzt als "Kollateralschäden" abbuchen kann. Als Kollateralschäden einer Berliner Räum- und Streupolitik, die lieber besetzte Häuser räumt als Gehwege und dann, wenn ich die bisherige Berichterstattung richtig verstanden habe, lieber andere zur Kasse bittet als selbst erstmal mit gutem Vorbild voran zu gehen.

Manchmal habe ich echt den Eindruck dass der Senat in einer anderen Stadt wohnt. Eine Schande für eine Hauptstadt, die sich doch allen Ernstes um den Tourismus bemüht und nicht einmal sichere Gehwege und befahrbare Straßen zu bieten hat, damit die Leute von den Hotels zu den Sehenswürdigkeiten gelangen können. Von der S-Bahn ganz zu schweigen....
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von Zeit-zum-Aufwachen Zeit-zum-Aufwachen ist gerade offline | 8.2.2010 15:34 Uhr
Vorbildlich
In Miami ist alles frei. Kein Schnee und auch kein Eis.
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von hanswurst hanswurst ist gerade offline | 8.2.2010 16:37 Uhr
Re: Vorbildlich


Zitat von Zeit-zum-Aufwachen

In Miami ist alles frei. Kein Schnee und auch kein Eis.



Tja, Rentner müsste man sein:

http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,7957912,00.html
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von dini dini ist gerade offline | 8.2.2010 15:44 Uhr
Hier ist des öfteren

von "räumen" die Rede.
Sehr geehrte Schlaumeier, die Eisplatten überall
sind teilweise wohl härter als mancher Beton.
Da ist gar nicht mit "räumen". Nirgens.

Frau Hämmerling (sogenannte Expertin), es hilft nur eines : Streuen,streuen...

Das Thema wird wieder mal überreizt (Löcher)
und ätzt bereits.


Gruß om Expertenberater.
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von auswanderer auswanderer ist gerade offline | 8.2.2010 17:48 Uhr
Die Eisplatten auf dem Gehweg
sind leider vom bereiftem Schneeräumkommando, wie oben schon beschrieben....kontraproduktiv.


Gerne zeige ich, wie die letzten Tage und Wochen bei meinen Kunden, wie es geht....Handarbeit, Eispickel und Besen, etwas Zeit und Manneskraft und hinterher sehr zufriedene und dankbare Kunden sowie Nachbarn.

Man muss eben dafür etwas tun und gerne.

H4 ist natürlich einfacher...(...)
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von berlin14057 berlin14057 ist gerade offline | 8.2.2010 15:54 Uhr
Unterschiede
Ein Holländer und ein Deutscher rutschen aus und fallen hin. Was passiert danach? Der Holländer steht auf, schüttelt sich und geht weiter. Der Deutsche steht auf, schüttelt sich und denkt darüber nach wen er dafür verantwortlich machen kann.
Selbst ist der Mann! Im Winter sollte halt man vernünftiges Schuhwerk haben und zur Not Spikes, die es für wenige Euros zu kaufen gibt.
In Alaska, Skandinavien, Kanada und Russland stürzen augenscheinlich auch nicht Massen von Menschen und verletzen sich schwer. Vielleicht sind die einfach schlauer als die Menschen bei uns im Land und helfen sich selbst statt nach Staat und Ordungsamt zu rufen.
Comment
von hampelmann hampelmann ist gerade offline | 8.2.2010 18:05 Uhr
Grober Unfug !!!


Zitat von berlin14057

In Alaska, Skandinavien, Kanada und Russland stürzen augenscheinlich auch nicht Massen von Menschen und verletzen sich schwer.



Für Österreich gilt das gleichsam, obwohl dort mehr Schnee fällt als bei uns.

Und nun die Quizfrage: "Warum ist das so?"

Richtige Antwort: "Weil in diesen Ländern (siehe auch Bayern!) die Verkehrswege schnell und akkurat wieder in einen verkehrsicheren Zustand versetzt werden!"

So einfach ist das!


Comment
von noodles noodles ist gerade offline | 8.2.2010 15:57 Uhr
Wartezeiten
Nicht nur die nicht geräumten Gehwege und Nebenstrassen sind ein Ärgernis, sondern auch die Wartezeiten in den Krankenhäusern! Als ich mit meinem alten Herrn am Freitagabend nach einem Glatteisunfall ins Klinikum Steglitz kam, mussten wir 4,5 Stunden warten, bis er geröngt wurde! Es war in der 1.Hilfe nur ein Arzt anwesend!
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von Kommentator95 Kommentator95 ist gerade offline | 8.2.2010 16:22 Uhr
Berlin
ist doch arm aber sexy.
Mit einem Hebesatz von 800 fragt man sich:

Wofür bezahlen Hausbesitzer eigentlich?

Selbst wenn auf dem Gehweg perfekt geräumt und gestreut ist bleibt es lebensgefährlich in Auto oder Bus einzusteigen.
Die meisten Parkflächen weisen mit einem freundlichen Schild darauf hin, das man schön blöd ist wenn man dort auf die Nase fällt.
Eigentlich sollte man seine Steuern komplett auf ein Sperrkonto zahlen bis die bezahlte Infrastruktur nutzbar ist.
Dazu gehört öffentlicher Nahverkehr ebenso wie Kultur- und Bildungseinrichtungen.
Da wird vom Staat (dem Senat) auf den Staat(Die Bahn) gemeckert und die Mitarbeiter vom Ordnungsamt bechen sich die Knochen wenn sie versuchen die Strafzettel zu platzieren.
Willkommen in Absurdistan.
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von danielm danielm ist gerade offline | 8.2.2010 16:55 Uhr
Berlin-Kreuzberg/Potsdam-Babelsberg
Berlin-Kreuzberg: Die Yorckstraße hat einen mini, wirklich mini geräumten Weg für Fußgänger, der Rest ist voller Eis und sicherer (da rauer), als das geräumte Stück. Dafür ist es anstrengender dort zu laufen, kümmert mich aber nicht. Der Mehringdamm versinkt in einer Brühe aus Schneematsch.

Potsdam-Babelsberg: Die ach so feine Stadt Potsdam schießt absolut den Vogel ab. Mein Weg führt vom S-Bhf Babelsberg zur Nutheschnellstraße. Bis auf wenige Abschnitte (5-10 Meter) ist absolut nichts geräumt oder gestreut, Sturzgefahr ist sehr hoch und es kümmert wohl niemanden. Dabei hab ich festgestellt, dass in Ludwigsfelde vorbildlich geräumt wird, selbst abends.
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von kritiker kritiker ist gerade offline | 8.2.2010 17:03 Uhr
Hamburg und München
bislang haben wir diese beiden Städte, der Rest der Kommentare wiederholt das, was, an anderer Stelle bis zum Erbrechen schon dargestellt wurde.

Es wird dem Tsp., so wie von mir heute schon angemerkt und nicht veröffentlicht, wohl nichts anderes übrig bleiben, als selbst zu recherchieren.
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von froggy08 froggy08 ist gerade offline | 8.2.2010 17:05 Uhr
Wie dekadent ist der Mensch heute?
Nur mal zur Erinnerung: ES IST WINTER!
Da ist es normal, das es auch mal kalt und glatt sein kann, trotz Räumpflicht. Und auch gefährlicher als im Sommer. Zumindest für die Knochen. Aber in Jahrhundertsommer 2004 sind auch tausende am Hitzetod gestorben. Und in diesem Winter? Gut einige Erfrorene, die den Weg zum Kältebus nicht gefunden haben, aber sonst nur Knochenschäden. Aber die dekadente Mensch von heute will immer alles optimal haben, immer alles schön trocken und warm, um auch im Winter mit 250 KM/h auf der Überholspur zu brettern. Deshalb fordere ich: Überall Herzpilze aufstellen und wo das nicht geht kommen Heizungen aus Silberdraht unter den Bürgersteig und Fahrbahn. Die Energiekonzerne liefern den Strom dafür. Notfalls aus Atom. Und dann ist hier endlich Schluss mit Winter.
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von Russian Russian ist gerade offline | 8.2.2010 17:18 Uhr
Russian
Es ist sehr amüsant, was man in Deutschland in diesem Winter zu sehen bekommt. Das Zentrum der Hauptstadt hat sich in ein entferntes mittelloses sibirisches Dorf verwandelt, wo die Bewohner mit ihren Filzstiefel die Gehwege im Schnee selbst "austretten" müssen...erstaunlich, dass es zwei Wochen nach dem ersten intensiven Schneefall genauso wie davor aussieht...
Klar, im Frühling schmelzt der Schnee von sich selbt!:)
- Wieso benutzt man kein Salz+Sand zum Verstreuen? Obwohl es keine optimale Lösung ist, taut es den Schnee auf...
- in Russland sind die ersten und daraf folgenden Schneemassen durch die sog. zuständigen "Hoffeger" (eine Mischung aus dem Hausmeister und Putzmann) in der gleichen Nacht/am gleichen Tag (o´k, manchmal auch später:) veggeräumt. Die größeren Wege und die Straßen werden vom kommunalen Stadtdienst mit der entsprechenden (aber relativ einfachen) Technik von dem Schnee befreit. Und es geht dabei nicht um die ein paar Zentimeter Schnee, sondern um wesentlich beträchtlichere Schneemaßen...

P.S....und wenn die S-Bahne ausfallen, könnt ihr gern unsere alten "elektrischkas" abkaufen - sie fahren auch bei -30 Grad...*lach"
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von andrea andrea ist gerade offline | 8.2.2010 18:55 Uhr
Glasnost...
ist immer! Besser als Glatteis.
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von berzerker berzerker ist gerade offline | 8.2.2010 17:54 Uhr
Cottbus
Wochenlang gab es in keinen Laden mehr Schneeschippen.
Jetzt gibt es wieder welche, aber jetzt bräuchte ich Eisbrecher :-(
Bin schon am überlegen ob ich nicht einfach eine Glühweinbude aufstelle und Schlittschuhe verleihe .... so eine schön große
Auslauffläche hat man ja selten :-)


[b][/b]
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von Nicorette Nicorette ist gerade offline | 8.2.2010 18:45 Uhr
BSR
Morgen ist ja unter anderem die BSR im Warnstreik; merken werden wir es bestimmt nicht. Ich bin täglich mehrere Stunden in der Hauptstadt unterwegs, habe seit 5 Wochen nur 1x einen Handreiniger bzw. Kehrmaschine gesehen....
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von kohlentrude kohlentrude ist gerade offline | 8.2.2010 18:49 Uhr
Eigentlich ganz einfach
da die Straßen weitgehend gut geräumt und befahrbar sind, könnte die BSR sich nun doch verstärkt um die Bürgersteige kümmern.

Die Rechnung wird dem Hauseigentümer übersandt.
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von kreuzbergex61 kreuzbergex61 ist gerade offline | 8.2.2010 19:11 Uhr
Was will man von der kommunistischen Stadtregierung auch anderes erwarten?!
In der Mangelwirtschaft kennen sie sich eben aus, die Kommunisten aus dem Berliner Senat. Es zwickt halt an allen Ecken und Enden, wie damals vor 20 jahren und länger her. Sie können es einfach nicht!
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von daisy daisy ist gerade offline | 8.2.2010 20:03 Uhr
Dekadenz?
Was har es mit Dekandenz zu tun, dass man beim (wohlgemerkt vorsichtigen Betreten eines Gehwegs mit Winterstiefeln mit Profilsohlen) davon ausgeht, dass man nicht auf zentimeterdicken Eisplatten mit einer Breite und Länge von ca. 2 Metern trifft.
Und ich kann bestätigen, dass diese offenbar härter als Beton sind. Und so darf man wegen eines komplizierten Beinbruchs und Schulterfraktur unvermittelt mit dem Krankenhaus vorlieb nehmen und sich zweimal operieren lassen. Und sich dann sechs Wochen lang mit Gips und Achselstüzten fortbewegen.
Und hinau gehen ist bei den derzeitigen Verhältnissen mit Achselstützen und Gips leider tabu, da höchst gefährlich. Auch am Bahnhof Friedrichsstraße siehts - wie ich kürzlich anlässlich eines Arztbesuches (mit Krankentransport)feststellen konnte - nicht anders aus.
Ganz im Gegenteil war es nach meinem Eindruck noch gefährlicher als beim ersten Arztbesuch. Da war wenigstens der Boden rund um die Eisflächen trocken. Jetzt nach zeitweiligen Tauwetter war jedenfalls vergangenen Freitag alles vereist und es blieb nur ein schmaler Pfad für Fußgänger, teilweise mit Pfützen und von Eisflächen unterbrochen.

Gruß
Daisy
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von AaQu AaQu ist gerade offline | 8.2.2010 22:28 Uhr
Hamburg
Als Berliner in Hamburg muss ich sagen, ist es in weiten teilen Berlins besser als in Hamburg. Hier scheint es keine Pflicht zu sein den Gehweg vor seinem Grundstück zu räumen, wenn man es tut, dann aus reiner Höflichkeit. Die Stadtreinigung scheint mit einem Winter der Eis und Schnee bringt nicht gerechnet zu haben. Die öffentlichen Plätze und Gehwege, die von ihr eigentlich rutschsicher gehalten werden müssten sind so spiegelglatt wie die Alster. Selbst vor wichtigen öffentlichen Gebäuden, wie das Rathaus oder die Uni, rutschen Passanten über dicke Eispanzer. Wenn überhaupt gestreut wird, dann mit gewaschenem Flusssand statt mit gebrochenem Splitt. Ein Tropfen auf dem heißen Stein.
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von eilbekermicha eilbekermicha ist gerade offline | 9.2.2010 1:23 Uhr
Hamburg
Immerhin stand in unserer Regionalzeitung, dem Abendblatt, am 25. 1.: 'Stadtreinigung jetzt auch für die Gehwege zuständig.' Was für eine Meldung! - zumal nach wochenlangem Winter. Ich habe bisher nichts von der neuen Zuständigkeit gemerkt.
In einem Interview äusserte ein Mitarbeiter der Stadtreinigung ganz offen: "Wir streuen nur die Hauptstrassen". Die Fussgänger wurden offenbar einfach vergessen. Das ist besonders krass, wenn man bedenkt, dass dieser Winter nicht der erste in Hamburg ist.
Mit dem Rad fahren kaum noch Leute, was nicht verwundert, da die Nutzbarmachung der Radwege komplett Aufgabe der Stadt ist. Im Winter ist dann zu beobachten, wie die Stadtreinigung sich um die Radwege kümmert; gar nicht.
Immerhin gab es im Hause der Stadtreingung am Montag, dem 8. 2., ein Krisentreffen. Das lässt hoffen.
Bürgermeister von Beust hat die Bürger inzwischen für den Zustand der Gehwege um Entschuldigung gebeten. So etwas werde es nie wieder geben, hat er gesagt.
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von toreador toreador ist gerade offline | 9.2.2010 8:46 Uhr
Dresden,Goslar, München, Hamburg und Stettin
haben das gleiche Problem weit besser im Griff, in Berlin reicht es nicht mal vor dem Roten Rathaus für eine sachgerechte Beräumung. In Hamburg werden heute 1000 öffentlich Bedienstete zum Eispicken abgeordnet, in Stettin schippen seit Tagen die Mitarbeiter des Ordnungsamtes den Schnee von der Straße.
BeBerlin, BeUnfähig. Arm, sexy und vom Unvermögen geprägt.
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von marliesa marliesa ist gerade offline | 9.2.2010 10:38 Uhr
Berlin Schloßstr.
Ich lege jetzt seit über 20 Jahren in Berlin, aber ein solches Eischaos habe ich bisher noch nicht erlebt. Mir fehlt jedes Verständnis dafür, daß z.B. in großen Einkaufstraßen wie die Schloßstr. in Steglitz zum Teil nur schmale halbwegs freie Trampelpfade aufweisen, durch die sich die Massen schlängeln. Das erlebe ich als eine beispiellose Ignoranz der Ladenbesitzer. Dies war mein Erlebnis gestern auf dem Weg von den Schloßarkaden bis zum Bierpinsel auf der linken Seite.
Dann die Bushaltestellen! Manche Busfahrer halten glatt mit ihrem Ausstieg an dem höchsten vereisten Schneeberg und lassen die Leute Klettern. Seit Wochen wird über Zuständigkeiten gestritten. Ich faß es nicht, was da in den Köpfen der Verantwortlichen abgeht. Ich schlage vor: alle Läden, die weiter Eis vor der Tür haben, zu boykottieren und jeden Busfahrer um Hilfe beim Ein- und Aussteigen zu bitten. Vielleicht hilft das was...
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von Spreewaldfee Spreewaldfee ist gerade offline | 10.2.2010 16:58 Uhr
Sie sagen es!
Ich habe schon vor Wochen nicht verstanden, wieso Läden mit Mehrfachbesetzung es nicht fertigbekommen haben, mal einen Besen in die Hand zu nehmen und den noch weichen Schnee wenigstens wegzufegen! Da wurde lieber geratscht und getratscht, statt das Stückchen Gehweg vor dem Laden freizuhalten. Lediglich eine Frau aus dem 1-Euro-Shop hat immer den Weg vor der Ladentür saubergehalten, alle anderen hielten das nicht für nötig, entsprechend kam man nur noch mit Trippelschrittchen vorwärts! Wird eben künftig bei Online-Häusern bestellt, Ende Gelände!
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von klausk klausk ist gerade offline | 9.2.2010 11:17 Uhr
Krefeld
Also jetzt liegt da kein Schnee mehr, vor zwei Wochen aber schon. In KR ist es üblich, dass tatsächlich jeder Hausbesitzer für den Gehweg vor seinem Grundstück verantwortlich ist. Da jeden Tag!! geräumt wird, gibt es gar keine Vereisung!
Also hier haben die Hausbesitzer eindeutig ein Verantwortungsgefühl und jedem ist klar, dass er haftbar gemacht werden kann. Die Stadt stellt auch lieber Schilder auf, dass man auf eigene Gefahr läuft und drückt sich vor ihrrer Verantwortung. Man baut hier lieber repräsentative Häuser, die keiner braucht, als das Notwendige zu regeln. Alles aber um Längen besser, als in Berlin, wo seit über einem Monat Glatteis vor vielen Häusern ist.
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von maz maz ist gerade offline | 9.2.2010 12:19 Uhr
Winter
Tia kann man/frau mal sehn in anderen Städten. auser natuerlich im feinen München, schauts anscheindend auch nicht anders aus.
Wobei wir hier bisher ja wirklich keinen großen abriss der Deutschen Staedte in der Meinungsrubrik gesehen haben .

Also mal ein bishchen mehr Kommentare Ihr Staedte des schoenen Landes!

Und wie ich hier aus dem Wedding berichten kann ist dank der kontinuierlichen gleiche Temperaturen und wetters die ganze Sache im wahrsten sinne des Wortes halbwegs in Ordnung. Das es hier und da nicht funzt duerfte ja klar sein das im Prenzelberg es nicht funzt duerfte auch klar sein ( Ich wohne ja nicht mehr da! ). Egal irgentwie hat dieser Winter trotzdem was er ist archetypisch und passt zu Berlin.

An alle Knochenbrueche gute Heilung, und passt auf euch auf !

Und alle die unzufrieden sind: selbst ist der Mann bzw die Frau.
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von tempelhof2008 tempelhof2008 ist gerade offline | 9.2.2010 17:05 Uhr
Eisfrei dank Gemeinschaftssinn
" Großeinsatz für rutschfreie Narrenzüge

Erstellt 08.02.10, 09:53h
Man könnte meinen, dass in Oberberg bereits der Straßenkarneval begonnen hat. In den Narrenhochburgen Morsbach, Denklingen und Bielstein waren am Wochenende die Karnevalisten mit einem Tross fleißiger Helfer im Schneeeinsatz.
Die Karnevalisten brauchen schneefreie Wege.
Oberberg - Bis die Karnevalszüge an den Start gehen, müssen die Straßen und Gehwege schneefrei sein.

Der Karnevalsverein Bielstein trommelte eine ganze Schar von Helfern zusammen, die mit vereinten Kräften dafür sorgte, dass die Bielsteiner Straße nun schneefrei ist. Jecke, Anwohner und hilfsbereite Unternehmer rückten den weißen Massen nicht nur mit starken Armen, sondern auch mit Radladern zu Leibe. Auch die Morsbacher fuhren mit schwerem Gerät auf. Mit dabei als „Schneepflug“ auch Prinz Bernd Hasenpflug. „Prinz Hasen-Pflug macht den Weg frei“, frotzelte einer seiner Funken.

In Wiehl sind ab sofort wieder alle Hallen geöffnet, lediglich die Wiehltalhalle bleibt geschlossen. Auf deren Dach liegen nämlich immer noch etwa 70 Kilogramm Schnee pro Quadratmeter; ab 75 kanns kritisch werden.. „Das ist uns einfach zu riskant“, begründet der Erste Beigeordnete Thomas Gaisbauer, die Entscheidung, erst recht, da das Tauwetter bald vorüber und weiterer, wenn auch nur leichter Schneefall angesagt ist.

In Denklingen war das Schneeräumkommando am Freitag und gestern mit Schaufen, Traktoren und Bagger im Einsatz. Insgesamt 50 Helfer entsorgten schätzungsweise 500 Tonnen Schnee. Die Anwohner versorgten den fleißigen Einsatztrupp mit Speisen und wärmenden Getränken."(Quelle: Kölner Stadtanzeiger sic)



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von Spreewaldfee Spreewaldfee ist gerade offline | 10.2.2010 16:49 Uhr
Dem Berliner Senat sind die Bürger letztendlich egal
Es interessiert im Rathaus niemanden, wie es in den Straßen aussieht. Vor lauter "Sparen" ist es den Verantwortlichen und Gewählten wurscht, wie man durch die Stadt kommt. Die Straßen sind spiegelglatt, die öffentlichen Verkehrsmittel strotzen nur so vor Schmutz, die Bushaltestellen sind vereist - man muß durch dicken verharschten Schnee stapfen, um in die Busse einsteigen zu können. Jeder ist sich selbst überlassen, und wer hinfällt und sich verletzt, hat eben "Pech gehabt". Immerhin hat Berlin 320 Millionen Euro gehabt, um eine U-Bahn-Strecke mit 3 Statiönchen bauen zu können. Aber Winterdienst? Nein, dafür reicht es nicht! Man spart für die Megasommerparties...
Früher war der Winter tatsächlich besser in Berlin, Schnee und Eis wurden von der BSR beseitigt, abtransportiert und vor der Stadt abgeladen, heute machen Privatunternehmer "Winterdienst", und tun nichts - oder nicht viel. Bei uns in Pankow weiß man nicht, wohin man treten soll, um nicht auszugleiten. Aber es interessiert einfach nicht, man hat als Bürger das Gefühl, von diesem Rot-Roten Senat nur noch verschaukelt zu werden. Im Sommer ist wieder Geld zum Feiern da, für tolle Straßenfeste und weiteres Schnickedöns, aber Winterdienst? Nöööö!
Ich bin vorletzte Woche in Karlsruhe gewesen, trotz Schnee freie Gewege, SAUBERE öffentliche Verkehrsmittel trotz Matschwetter - die Steuereinnahmen der dort wohl ernstgenommen werdenden Bürger scheinen in Karlsruhe auch in die Stadt investiert zu werden, ich bin so angenehm überrascht gewesen! Zurück in Berlin habe ich mich erst einmal hingepackt mit Kind an der Hand, weil hier alles sich selbst überlassen wird, die Hauptstadt verkommt einfach so, und der Senat schaut zu, untätig! Viele Hausbesitzer fühlen sich nicht zuständig für ihr Stück Gehweg oder haben die Räumung des Gehweges einem Winterdienst übergeben, der nicht nachkommt. Was soll man sagen? Ich habe das Gefühl, daß dieser Stadt ihre Bürger egal sind. Weltstadt Berlin! Be rutschig, be schmutzig, be Berlin!
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von udu udu ist gerade offline | 10.2.2010 17:06 Uhr
So macht es der Bürgerschaftspräsident aus HH
http://www.mopo.de/2010/20100209/hamburg/politik/der_skandal_um_eine_geraeumte_nebenstrasse.html

Die Fußwege sind immer noch vereist. In den Nebenstraßen v. HH fahren die Autos als Schienenfahrzeuge in den Eisrillen.
Aus Parkbuchten heraus zu kommen ist Glückssache. Glück hat der, dem Passanten beim Anschieben helfen. ;-)
Von den 1000 zusätzlichen Kräften ist noch keiner zu sehen.
Wenn Handwerker für nicht erbrachte Leistungen kassieren, stehen sie vor Gericht. Wenn Städte für nicht erbrachte Leistungen kassieren, passiert nichts.
Hier kommt kein Müllwagen der Stadtreinigung durch und gestreut wird die Wohnstraße auch nicht, aber kassiert wird trotzdem.

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