Ägäis : Panik nach neuem Erdbeben in Izmir

Bei Panikreaktionen nach einem neuen Erdbeben an der türkischen Ägäisküste sind in der Nacht zum Freitag in der Großstadt Izmir mindestens 20 Bewohner verletzt worden.

Istanbul/Athen - Die meisten verletzten sich bei Stürzen oder Sprüngen aus Fenstern und von Balkonen. Ein Mann erlitt einen tödlichen Herzinfarkt, wie türkische Medien berichteten. Nach Angaben der Behörden verursachte das Beben, das nach Messungen der Kandilli-Erdbebenwarte in Istanbul eine Stärke von 5,9 hatte, nur kleinere Gebäudeschäden.

Auf den griechischen Ägäisinseln Chios, Samos und Lesbos wurden durch die Erschütterungen tausende Menschen aus dem Schlaf gerissen. Verletzte oder Schäden wurden von dort nicht gemeldet. Das Epizentrum des Bebens lag etwa 50 Kilometer südwestlich der türkischen Hafenstadt Izmir rund zehn Kilometer unter dem Meeresboden. Erst vor vier Tagen war die Region von drei ähnlich starken Erdstößen erschüttert worden. (tso/dpa)

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben