Welt : Afrika: Notaufnahme

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Am Eingang der Klinik "Chris Hani Baragwanath".

Baini Moeng wurde von seiner Frau verlassen, dann starben seine Schwester, Vater und Mutter an Bluthochdruck. Als sich ein entfernter Verwandter seiner annahm, hatte er längst den Verstand verloren. Im Januar erblindete der 67-Jährige. Jetzt wartet er auf den Arzt, weil er Blut gespuckt hat.

Die Behandlungsräume. Jährlich kommen 12000 Menschen mit Stich- und 3000 mit Schussverletzungen; dazu 10000 Opfer von Autounfällen.

Brot wollte Arthur kaufen. Als der 49-Jährige an der Kasse stand, überfielen Gangster das Geschäft. Arthur geriet in den Schusswechsel, eine Kugel traf ihn knapp unterm Hals. Wenn er Glück hat, ist das Geschoss durch die Haut gegangen.

"Sie wollten meiner Schwester das Handy klauen. Da bin ich hin, um ihr zu helfen", sagt Tsietsi. Als die Räuber ihre Waffen zogen, rannte der 25-Jährige in eine Toreinfahrt er wurde im Rücken getroffen. Es ist die zweite Schussverletzung in seinem Leben.

Dr. Kubheka Sibongile ist hier zur Welt gekommen. Heute arbeitet die 24-Jährige als Ärztin in der Notaufnahme: "Den Job mache ich nicht länger als zwei Jahre. Es ist zu viel Arbeit für zu wenig Geld."

Das "Baragwanath" versorgt 3,5 Millionen Menschen. 3200 Betten hat die Klinik.

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