Welt : Airbus: Überpüfung bei 82 Maschinen

Der europäische Flugzeugbauer Airbus hat die Fluggesellschaften zur Überprüfung der Flugzeuge des Typs A330 aufgefordert. Bei Inspektionen von Maschinen mit Pratt&Whitney-Triebwerken seien Risse in der hinteren Befestigung der Motoren festgestellt worden, sagte ein Airbus-Sprecher in Toulouse. Bei den Untersuchungen wurden bisher keine Defekte entdeckt.

Die LTU, zweitgrößter deutscher Ferienflieger nach Condor, untersuchte ihre sieben A330. "Alle Maschinen sind in ordnungsgemäßen Zustand", sagte ein LTU-Sprecher. Bei einer Überprüfung in der Nacht zum Sonnabend entsprechend den Herstelleranweisungen seien keine Unregelmäßigkeiten oder Beschädigungen entdeckt worden. Die Maschinen hätten inzwischen in gutem Zustand wieder den Dienst aufgenommen. Auswirkungen auf die Fluggäste hat es den Angaben zufolge durch den Check nicht gegeben. Weder die Lufthansa noch die Condor fliegen den betroffenen Flugzeugtyp, teilte die Pressestelle der Lufthansa am Sonnabend mit.

Die Swissair fand bei der Kontrolle der ersten fünf der insgesamt elf betroffenen Maschinen ebenfalls keine Schäden an der Triebwerksaufhängung.

Ein Airbus-Sprecher betonte, die Risse beeinträchtigten nicht die Sicherheit der Aufhängung. Deshalb sei zu keinem Zeitpunkt die Sicherheit gefährdet. Wie viele Flugzeuge von diesem Problem betroffen seien, konnte Airbus nicht sagen.

Von den Maschinen mit Pratt&Whitney-Triebwerken seien bis heute 82 ausgeliefert worden.

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