Alarm in Bellevue : Verdächtiger Brief an Gauck enthielt nur ein Kondom

Vor zehn Tagen hatte ein verdächtiger Brief Alarm im Bundespräsidialamt ausgelöst. Jetzt wird klar, dass er nur eine interessante Botschaft enthielt.

Vor zehn Tagen hielt ein verdächtiger Brief die Polizei am Schloss Bellevue in Atem, Sprengstoff wurde darin vermutet.
Vor zehn Tagen hielt ein verdächtiger Brief die Polizei am Schloss Bellevue in Atem, Sprengstoff wurde darin vermutet.Foto: dpa

Der vor zehn Tagen im Bundespräsidialamt eingegangene verdächtige Brief hat nach Informationen des „Focus“ lediglich ein benutztes Kondom enthalten.

Das berichtete das Nachrichtenmagazin am Montag unter Berufung auf Ermittlerkreise. Die verdächtige Sendung war am 19. April im Präsidialamt eingegangen und beim Durchleuchten der Post aufgefallen. Spezialisten der Polizei sprengten den Brief im hinteren Teil des Parks von Schloss Bellevue.

Bundespräsident Joachim Gauck hielt sich zu der Zeit nicht vor Ort auf. Aus Sicherheitskreisen hieß es damals, ein Verdacht auf Sprengstoff in dem Brief habe sich bestätigt. Später gab das Innenministerium auf der Grundlage von Ermittlungen des Bundeskriminalamtes (BKA) Entwarnung, äußerte sich aber nicht zum Inhalt des Briefes. (AFP)

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