Alpen : Zwei Deutsche sterben bei Bergunfällen

Zwei Deutsche sind am Mittwoch bei Bergtouren in den Alpen ums Leben gekommen. In Italien starb ein Urlauber aus Thüringen, im Berchtesgadener Land ein Bergsteiger aus Dortmund.

Ramsau/BozenIn der Nähe von Ramsau im Berchtesgadener Land stürzte ein 46 Jahre alter Bergsteiger aus Dortmund in den Tod. Im Pustertal in Südtirol starb ein 74 Jahre alter Urlauber aus Thüringen als er 50 Meter in die Tiefe stürzte.

Nach italienischen Medienberichten hatte der 74-Jährige mit seiner Frau eine Bergwanderung in 2100 Metern Höhe gemacht. Er rutschte an einem steilen Hang ab und fiel in die Tiefe. Ein Rettungshubschrauber brachte seine Leiche ins Tal.

Der in Bayern abgestürzte Mann hatte nach Angaben der Polizei in Traunstein mit fünf anderen Kletterern im Hochkaltergebiet im sogenannten Blaueis eine schwierige Tour unternommen. Der 46-Jährige führte eine Seilschaft in der Route "Die Glorreichen Sieben" im Schwierigkeitsgrad VII, als er etwa 20 Meter tief abstürzte. Nach ersten Erkenntnissen hatte er einen Zwischensicherungshaken nicht genutzt. Der Mann starb an der Unfallstelle. (jam/dpa)

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