Welt : Anarchistin mit Herz

Pink vermarktet sich erfolgreich als Rebellin – und wird zum Vorbild

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Mit ihrem zweiten Album „Missundazstood“ und dem Song „Get the Party started“ gelang der USamerikanischen Sängerin Alecia Moore alias Pink 2002 in Deutschland der große Durchbruch: mit 600 0000 verkauften Einheiten eines der erfolgreichsten Alben der vergangenen Jahre. Seitdem gilt die 24-Jährige als clever vermarktete Rebellin mit Vorbildfunktion: Besonders Teenager fühlen sich angesprochen von den autobiographischen Songthemen der allen Schönheitsidealen entsagenden Punkerin, die Trennungsdramen der Eltern („Family Portrait“) ebenso ergreifend darzustellen vermag wie eigene Beziehungskrisen und Flucht in die Drogen („Just like a Pill“). Am 10. November veröffentlicht Pink den als Herbst-Höhepunkt gehandelten Album-Nachfolger „Try This“, während ihr neues Video „Trouble“ derzeit schon auf allen Musikkanälen läuft. Darin spielt sie wieder einmal die Anarchistin mit dem guten Herzen – als Cowgirl im Wilden Westen, die eine ganze Dorfgemeinschaft – einschließlich ihrer geliebten Pferde – aus den Klauen einer Räuberbande befreit.Nis

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