Welt : Angriff auf Frittenbuden

Brüssel - Wer beim Besuch von Belgiens Hauptstadt Brüssel eine Heißhungerattacke hat, sollte besser keine der berühmten Pommesbuden ansteuern. Denn auch wenn die Kartoffelprodukte als Fast Food gelten – in der Frittenhochburg geht es meist gar nicht schnell zu. Die sorgfältige Zubereitung, das Drehen jeder Papiertüte von Hand und die Verfeinerung mit vielerlei Saucen dauern. Seit kurzem gibt es aber eine Alternative: Pommes aus dem Automaten. Das erste Exemplar, knallgelb und übermannshoch, steht am Eingang eines Supermarkts im Stadtteil Molenbeek.

Eineinhalb Minuten muss der Kunde warten, kann derweil die Sauce wählen. Rund 180 Portionen Pommes passen ins Tiefkühlfach des in China gefertigten Geräts. Wird der Vorrat knapp, bekommt der Betreiber eine SMS auf sein Handy geschickt. Die Idee zu dem Automaten ist der vor einigen Jahren nach Belgien gezogenen Französin Tuline Bey gekommen. „Dutzende werden derzeit gebaut“, sagt sie und verweist auf Anfragen aus Australien und Deutschland. AFP

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