Welt : Anhaltende Gefahr

-

Während in Teilen Polens Mehrere Städte und Dörfer unter Wasser stehen, hat sich die Hochwasserlage in Sachsen am Montag vorübergehend entspannt. „Die Gefahr ist aber noch nicht gebannt“, sagte Sachsens Umweltminister Stanislav Tillich (CDU) am Montag. Der Wasserstand der Elbe in Dresden stagniere bei 5,93 Meter. Ein Anstieg bis auf sechs Meter sei möglich, da erst die Hälfte der Schnees aus den Gebirgen getaut und abgeflossen ist. Die Behörden hatten für Dresden einen ElbeHöchststand von 6,10 Meter prognostiziert. Bei der Flut im August 2002 stieg die Elbe in Dresden bis auf 9,40 Meter.

In Sachsen-Anhalt bleibt die Hochwassersituation angespannt. Allerdings rechnet das Wasser- und Schifffahrtsamt nicht mit einer Situation wie bei der Flutkatastrophe 2002. So soll die Elbe in Magdeburg nach Berechnungen vom Montag ihren Scheitelpunkt an diesem Freitag bei 5,20 Meter erreichen und damit etwa eineinhalb Meter unter dem Höchstwert von 2002 liegen.

Auch an der Oder steigt das Wasser. Um Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) sei der Wasserstand von Sonntag zu Montag um 30 bis 40 Zentimeter geklettert und liege knapp unter der Hochwasser-Alarmstufe 1, teilte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Eberswalde mit. dpa

0 Kommentare

Neuester Kommentar
      Kommentar schreiben