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Auch blauer Diamant versteigert : Immobilienmagnat aus Hongkong kauft Diamanten für Rekordsummen

In diesen Tagen wurden zwei der Diamanten für Rekordsummen versteigert. Nun ist bekannt geworden, wer der Käufer ist.

45 Millionen Euro hat ein Geschäftsmann aus Hongkong für diesen blauen Diamanten locker gemacht.
45 Millionen Euro hat ein Geschäftsmann aus Hongkong für diesen blauen Diamanten locker gemacht.Foto: dpa

Ein Geschäftsmann aus Hongkong ist der Käufer des für 45 Millionen Euro versteigerten blauen Rekord-Diamanten. Immobilienmagnat Joseph Lau Luen-hung habe sowohl den blauen Stein „Blue Moon of Josephine“ als auch den tags zuvor ebenfalls für eine Rekordsumme versteigerten rosafarbenen „The Sweet Josephine“ gekauft, bestätigte seine Assistentin Gwen Yoong der Deutschen Presse-Agentur in Hongkong am Donnerstag.

Einem Bericht der „South China Morning Post“ zufolge benannte Lau beide Steine nach seiner Tochter Josephine. Der 12,03 Karat schwere blaue Diamant aus einer südafrikanischen Mine war am Mittwoch in Genf für umgerechnet 45 Millionen Euro vom Auktionshaus Sotheby's versteigert worden. Am Dienstag hatte der 16,08 Karat schwere rosa Stein für 26,6 Millionen Euro den Besitzer gewechselt.

Das Schmuckstück wurde aus einem Rohdiamanten von 29,62 Karat gefertigt, der im Januar 2014 in Südafrika entdeckt worden war. Der Stein wurde in New York in sechs Monate dauernden Arbeitsgängen bearbeitet und poliert. Das Prädikat „Fancy Vivid Blue“, das diesem Edelstein zuerkannt wurde, gilt als die seltenste und gefragteste Farbausprägung bei blauen Diamanten. Der „Blue Moon“ ist zudem laut Sotheby's der größte Stein mit diesem seltenen Blau, der je versteigert wurde. Er sei zudem von größter Reinheit.

Der Stein war zuvor im Besitz einer amerikanischen Familie. Abgeschlossen ist Laus Shopping-Tour mit den beiden Diamanten aber womöglich noch nicht. Er könnte Gefallen am Erwerb weiterer farbiger Diamanten finden, sagte seine Assistentin Yoong: „Wenn es selten und hübsch genug ist, wird er Interesse zeigen und es kaufen“. (dpa)

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