Welt : Auch in Berlin herrscht Gefahr

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Gasrohre unter Überdruck gibt es auch in Berlin, sie liefern russisches Erdgas in die beiden Stadtspeicher. Die Rohre verlaufen in ein bis drei Meter Tiefe von der Stadtgrenze in Buckow zum Hochspeicher in Mariendorf und zum Tiefspeicher unter dem Grunewald. An diesem hatte es im April eine Explosion mit drei Schwerverletzten gegeben. An dem in Berlin 36 Kilometer langen Hochdrucknetz selbst hat es nach GasagAngaben keine Unfälle gegeben; eine Gefahr sei jedoch immer durch Bauarbeiten gegeben. So hatte es im brandenburgischen Fürstenwalde im Juli 2003 eine Explosion gegeben, als Arbeiter ein Hochdruckrohr mit einem Bagger beschädigten. Das Erdgas wird – wie in Belgien – mit 100 Bar bis an die Berliner Stadtgrenze transportiert. Dort wird der Druck auf 34 Bar gesenkt. Die Rohre werden vollautomatisch überwacht, bei Druckabfall sollen Schieber Lecks absperren. Diese Automatik hatte bei der Berliner Gasexplosion im April jedoch versagt, das Gas strömte 36 Stunden lang aus – wieso ist noch nicht geklärt. 1998 war in Berlin-Steglitz durch eine vorsätzlich manipulierte Leitung ein Haus in die Luft geflogen, sieben Menschen starben. Ha

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