Welt : Aufräumen nach der Flut

Die Lage in Bayern hat sich entspannt

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Traunstein/Hamburg In den Hochwassergebieten des bayerischen Alpenvorlandes haben am Dienstag Aufräumarbeiten begonnen. In Norddeutschland schien die Sonne dagegen weiterhin ungetrübt. Erst am Freitag muss auch dort mit gewittrigen Schauern gerechnet werden.

Im Süden des oberbayerischen Landkreises Traunstein herrschte zunächst noch Katastrophenalarm. Doch die Pegelstände wurden als unbedenklich eingestuft. Vier Menschen wurden leicht verletzt. Die Zugstrecke München – Innsbruck und einige Straßen waren zeitweise noch gesperrt. Der von der Außenwelt abgeschnitten Ort Reit im Winkl war aber wieder erreichbar. Am schlimmsten betroffen war Unterwössen. Bis zu 100 Keller liefen voll Wasser, Heizöl aus überfluteten Lagertanks bedrohte das Trinkwasser. An der Stromversorgung arbeiteten Helfer am Dienstag noch.

Die größte Niederschlagsmenge wurde laut Wetterdienst Meteomedia in St. Bartholomä am Königssee im Berchtesgadener Land mit 132,9 Liter Regen pro Quadratmeter gemessen. Auch am Dienstag waren noch Gewitter angekündigt. Aber der Höhepunkt sei überschritten, sagte der Meteorologe Peter Pilati. Hoch „Zoe“ weitet sich langsam nach Süden aus und drängt Tief „Bernhard“ mit seinen Schauerwolken nach Südosten ab. dpa

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