Welt : Autoaggression

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Selbstmordgefährdete Patienten haben nach Erfahrung von Psychiatern übermäßig häufig Probleme mit der eigenen Aggressivität. Sie können dazu neigen, die Aggression gegen sich selbst zu richten, um andere davor zu schützen. Diese so genannte Autoaggression kann sich in Selbstverletzungen wie etwa Schnitt und Brandwunden äußern, aber auch in ausgeprägtem Selbsthass und Schuldgefühlen.

SELBSTTÖTUNG

An Autoaggression leiden häufig Menschen mit schweren Persönlichkeitsstörungen wie etwa dem Borderline-Syndrom. Sie wollen sich mit dem selbstverletzenden Verhalten in der Regel wehtun oder bestrafen, ohne sich zu töten. Die Selbsttötung kann allerdings als ultimative Form der Autoaggression auftreten. Am häufigsten sind Suizide nach Auskunft der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie bei depressiven Patienten. dpa

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