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Baden-Württemberg : Amokalarm an Schule in Esslingen aufgehoben

Schüler berichten von einem Mann, der plötzlich mit einer Schusswaffe in ihrer Schule in Esslingen stand. Sofort wird Amokalarm ausgelöst, die Polizei nimmt einen Verdächtigen fest. Doch es ist der Falsche.

Ein Polizist steht mit seiner Waffe am Montag in Esslingen.
Ein Polizist steht mit seiner Waffe am Montag in Esslingen.Foto: Sven Friebe/dpa

Der Amokalarm an einer Schule in Esslingen bei Stuttgart ist aufgehoben worden. „Wir haben aktuell keine Bedrohungslage mehr an den Schulen“, teilte die Polizei bei Twitter mit. Die betroffene Schule und zwei Nachbarschulen seien durchsucht worden, sagte ein Sprecher am Montagnachmittag. „Man hat nichts festgestellt.“

Der Verdächtige war am frühen Nachmittag noch auf der Flucht, wie die Polizei mitteilte. Zuvor hatten Ermittler am Montag einen Mann festgenommen, den sie aber wieder laufen ließen. Verletzt wurde niemand.

Wie ein Sprecher der Polizei sagte, hatten Schüler der Friedrich-Ebert-Schule am Morgen gemeldet, dass ein Mann mit Schusswaffe an der Schule sei. Er war demnach kurz in der Schule und entfernte sich dann wieder. Daraufhin wurde die Polizei alarmiert und der Amokalarm ausgelöst. Beamte nahmen wenig später einen Verdächtigen im Stadtgebiet fest - dabei handelte es sich nach neuen Erkenntnissen aber um den Falschen. Die Schule wurde nach dem Amokalarm durchsucht. Einem Sprecher zufolge wurde dabei nichts gefunden.

Die Schüler sollten sich auf einem Platz sammeln, wo ihre Eltern sie abholen konnten. Die Polizei suchte nach einem Mann, den sie so beschrieb: Männlich, etwa 180 Zentimeter groß, schlank, umgedrehte Camo-Käppi, Drei-Tage-Bart, Lesebrille, dunkler Teint. Außerdem trage er ein blaues T-Shirt und eine helle kurze Hose. Der Verdächtige soll demnach mit einem Motorrad geflüchtet sein. Auch Schulen und Kindergärten in der Nähe wurden vorsorglich verbarrikadiert, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. An die Eltern appellierten die Beamten: „Bitte haben Sie Geduld und bleiben Sie den Schulen fern. Wir brauchen den Platz für die Einsatzkräfte.“ (dpa)

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