Badeunfälle : Zwei fünfjährige Jungen ertrunken

In Bayern ist am Freitag ein Fünfjähriger beim Baden ertrunken. Am gleichen Tag starb ein ebenfalls fünfjähriger Junge in der Ostsee in Schleswig-Holstein.

Hohenfelde/Schwabach - Wie die Polizei im bayerischen Schwabach mitteilte, hatte ein Badegast den Jungen aus Nürnberg am Freitagabend leblos auf dem Grund des Kleinen Rothsees entdeckt. Das Kind, das nicht schwimmen konnte, war offenbar plötzlich ins Wasser gelaufen und dann im tieferen Bereich untergegangen. Der Junge konnte zunächst wiederbelebt werden und wurde mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Dort starb der Fünfjährige am Vormittag.

Einem weiteren Fünfjährigen wurde das Bad in der Ostsee zum Verhängnis. Der Junge war laut Polizei am Freitagnachmittag im Strandbereich von Hohenfelde in Schleswig-Holstein verschwunden. Erst in der Nacht zum Samstag entdeckte ein Helfer bei der Suche nach dem Kind den leblosen Körper unweit der Küste im Wasser. An der groß angelegten Suchaktion waren unter anderem ein Hubschrauber der Bundespolizei und zwei Seenotrettungskreuzer beteiligt. Die Ermittler gehen von einem Badeunfall aus.

Nach Polizeiangaben waren am Vortag zwei weitere Badetote zu beklagen. Am Freitagabend entdeckten Badegäste im unterfränkischen Erlabrunner Baggersee den leblosen Körper eines 54 Jahre alten Mannes und zogen ihn aus dem Wasser. Einem Notarzt gelang es, den Mann wiederzubeleben. Der 54-Jährige starb jedoch kurz darauf in einem Würzburger Krankenhaus.

Im nordrhein-westfälischen Sinningen erlag ein 40 Jahre alter Mann am Freitag beim Schwimmen im Hermeler See einem Herzinfarkt. Nach Polizeiangaben wollte der aus Emsdetten stammende Mann mit seiner Freundin den See durchschwimmen. Da er kein guter Schwimmer war, schaffte er es den Angaben zufolge aber nicht und erlitt vermutlich vor Aufregung einen tödlichen Herzinfarkt. Die Freundin zog den 40-Jährigen an Land. Wiederbelebungsversuche von Helfern und eines Rettungssanitäters blieben erfolglos. (tso/ddp)

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